Asiatische Börsen zeigen sich vorsichtig: Ölpreise und Iran-Krieg verunsichern Anleger
Steigende Ölpreise und Inflationsängste drücken auf die Stimmung an den asiatischen Finanzmärkten.
Quick Look
- Nach einem zurückhaltenden Wochenstart agieren Anleger an asiatischen Börsen vorsichtig.
- Gestiegene Ölpreise infolge des Iran-Krieges schüren Inflations- und Zinssorgen und treiben Staatsanleihenrenditen nach oben.
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Why It Matters
Militärische Auseinandersetzungen im Iran-Krieg führen zu steigenden Ölpreisen.
Singapur. Nach einem zurückhaltenden Wochenstart zeigten sich die Anleger an den asiatischen Börsen auch am Dienstag vorsichtig. Die jüngsten militärischen Auseinandersetzungen im Iran-Krieg und wieder gestiegene Ölpreise verunsicherten, hieß es.
Der Preis für die Rohölsorte Brent kletterte zur Lieferung im November über die Marke von 91 Dollar je Barrel. Hierdurch seien Inflationsängste und damit die Sorge vor steigenden Zinsen wieder aufgeflammt. Das hatte die Renditen für Staatsanleihen weltweit auf neue Höchststände getrieben. Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen stieg auf ein 20-Monats-Hoch von 4,78 Prozent. Der Preis für die Rohölsorte Brent kletterte über die Marke von 91 Dollar je Barrel.
Nachdem US-Notenbankchef Kevin Warsh am Freitag seine Entschlossenheit bekräftigt hatte, die Inflation in den Griff zu bekommen, richten sich die Blicke der Anleger nun auf den zu Wochenschluss anstehenden US‑Arbeitsmarktbericht. Unerwartet starke Arbeitsmarktdaten könnten vom Markt als schlechte Nachricht interpretiert werden, da sie die Erwartungen einer Zinserhöhung verstärken könnten, so Analyst Chris Larkin von E*Trade.
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US-Arbeitsmarktbericht könnte Zinserhöhungserwartungen verstärken
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