
Der Autohersteller will bis Ende kommenden Jahres rund 8000 Stellen abbauen. Wegen riesigen Andrangs musste das Mitarbeiterportal zwischenzeitlich pausieren.
AI-generated summary
BMW plant zur Kostensenkung und wegen schwächelnder Märkte wie China den Abbau von rund 8000 Stellen bis Ende kommenden Jahres.
Laut einem dem Handelsblatt vorliegenden Vertrag lockt BMW mit Privilegien für die Zeit nach dem Austritt. Manche erhalten sogar den Status „BMW-Rentner“, der mit Vorteilen verbunden ist.
BMW will bis Ende des kommenden Jahres rund 8000 Stellen und jährlich eine Milliarde Euro ab 2028 einsparen, sagt Vorstandschef Milan Nedeljkovic.
Das Abfindungsprogramm sieht zwei Austrittsfristen vor: den 31. März 2027 und den 31. Oktober 2027; frühere Austritte erhalten eine „Turboprämie“.
Beschäftigte über 55 Jahre erhalten ein qualifiziertes Beendigungszeugnis und Sonderleistungen als „BMW-Rentner“.
Das Interesse an dem Programm war offenbar so groß, dass BMW die Angebote zunächst pausieren muss, um die eingegangenen Interessensbekundungen zu bearbeiten.
Düsseldorf. Groß ist der Andrang auf das Abfindungsprogramm von Deutschlands größtem Premiumautobauer BMW – sogar sehr groß. Zum Start wollten so viele Beschäftigte wissen, was ihr Abgang dem Konzern wert ist, dass das Mitarbeiterportal kollabierte. Das Handelsblatt berichtete über die Panne. Nun zeigen erste Fälle, wie hoch BMW den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern den Abschied im Branchenvergleich vergütet.
So berichten Insider aus Industriekreisen von Einzelfällen, in denen BMW Zahlungen von mehr als 650.000 Euro vereinbart habe. Ein BMW-Sprecher wollte die Summe nicht kommentieren. „Zu einzelnen Abfindungsbeträgen und Vertragsdetails äußern wir uns grundsätzlich nicht“, teilte BMW auf Anfrage mit.
Ein dem Handelsblatt vorliegender Muster-Aufhebungsvertrag zeigt jedoch, wie der Konzern den Abschied organisiert – von der Art der Auszahlung bis zu den Dienstwagen. Das Dokument trägt den Titel „Muster-Aufhebungsvertrag Personalstrukturprogramm“. Unten steht der Vermerk „Confidential“.
In vielen Fällen belaufen sich die Abfindungen auf deutlich sechsstellige Summen. Eine transparente Formel, wie die Abfindungen berechnet werden, enthält der Vertrag nicht. Zu den wichtigen Faktoren gehören vermutlich Alter, Verdienst und die Dauer der Betriebszugehörigkeit. Der Dax-Konzern teilt mit, dass die Konditionen auf individueller Basis und einheitlichen Grundsätzen ermittelt wurden.
Die hohen Summen erklären sich vor allem durch den großen Spardruck und den ambitionierten Zeitplan des Managements in der Münchner Konzernzentrale. Bereits bis Ende des kommenden Jahres will BMW Konzernkreisen zufolge 8000 Stellen einsparen. Demnach plant Vorstandschef Milan Nedeljkovic so, ab 2028 eine Milliarde Euro jährlich einzusparen.
BMW will dabei nach dem Prinzip der sogenannten doppelten Freiwilligkeit vorgehen. Das heißt: Sowohl der Beschäftigte als auch das Unternehmen müssen dem Ausscheiden zustimmen.
BMW macht daher auch beim Tempo Druck. Der Konzern sieht zwei Fristen zum Austritt vor: den 31. März 2027 und den 31. Oktober 2027. Wer früher geht, bekommt einen Aufschlag. Diese „Turboprämie“ soll Beschäftigte dazu bewegen, sich schneller zu entscheiden. Ende Oktober 2027 läuft das Programm dem Mustervertrag zufolge aus. Ein BMW-Sprecher wollte die Fristen nicht kommentieren.
Schnelle Austritte und höhere Prämien sind in der Branche üblich. Auch in den Abfindungsprogrammen von Mercedes und Volkswagen hat es in der Vergangenheit „Turboprämien“ gegeben. Bei der Höhe liegt BMW mit 650.000 Euro aber darüber.
Zum Vergleich: Beim Wolfsburger Konkurrenten Volkswagen gab es im Rahmen des Programms vor zwei Jahren rund 404.700 Euro – ohne „Turboprämie“. Der Stuttgarter Autobauer Mercedes bot Teamleitern mit vielen Berufsjahren im vergangenen Jahr rund eine halbe Million Euro.
Laut dem Muster-Aufhebungsvertrag bietet BMW fünf Optionen für die Auszahlung der Abfindung: eine Einmalzahlung, eine Teilzahlung in Raten, eine Teileinbringung in das für die Arbeitnehmer bestehende Altersvorsorgekonto, einen Teilbetrag in einer für die Arbeitnehmer bestehenden Direktversicherung und eine Kombination der vorangehenden Optionen.
Der Vertrag regelt auch zusätzliche Privilegien für die scheidenden BMW-Beschäftigten. So bekommen sie ein „wohlwollendes qualifiziertes Beendigungszeugnis“, sofern sie ein Zeugnis wünschen.
Ziffer elf des Mustervertrags gilt laut den Anmerkungen nur für jene Mitarbeiter, die spätestens zum Programmende am 31.10.2027 das 55. Lebensjahr vollendet haben. Dann sind diese Mitarbeiter den sogenannten „BMW-Rentnern“ bei einigen Zusatzleistungen gleichgestellt.
Wer bei BMW in Rente geht, genießt auch nach seinem Berufsleben einige Privilegien. Manche davon werden auch im Rahmen des Abfindungsprogramms geboten. Dazu gehören etwa Mitarbeiterkonditionen beim Kauf von neuen oder gebrauchten Autos.
Für BMW-Beschäftigte, die ihr Dienstauto besonders schätzen, ist Ziffer zwölf relevant. Dort regelt der Konzern, was mit den Dienstfahrzeugen der ausscheidenden Kollegen geschieht. Privilegien genießen dabei besonders jene Arbeitnehmer, die manchen außertariflichen Entgeltstufen angehören.
Einigen von ihnen gibt BMW die Chance, ihr letztes Dienstfahrzeug auf Basis der geltenden Vorgaben zu erwerben. Welche das sind, konkretisiert der Vertrag nicht weiter. Das Angebot gilt für den Monat, in dem das Arbeitsverhältnis endet. Höher eingestufte Mitarbeiter können in diesem Monat sogar ein zweites Auto erwerben.
Das Programm des Konzerns ist in der vergangenen Woche gestartet. Am 8. Oktober schickte BMW Zehntausenden Mitarbeitern der BMW AG im sogenannten indirekten Bereich eine E-Mail mit einem Link zum Personalportal des Konzerns. Dort konnten sie die Höhe der Abfindung einsehen.
Die AG ist die Muttergesellschaft des Konzerns, unter ihrem Dach sind die meisten Mitarbeiter in Deutschland angestellt. Insgesamt beschäftigte das Unternehmen zum Ende des vergangenen Jahres gut 85.800 Mitarbeiter.
Das Interesse an den Angeboten war allerdings zu hoch, das Programm startete mit einer technischen Panne. Stundenlang konnten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Angebote nicht einsehen. Am nächsten Tag war das Problem gelöst.
BMW zufolge sei das Programm in den Tagen nach dem Versand der persönlichen Konditionen auf großes Interesse gestoßen. Inzwischen ist der Andrang so groß, dass BMW priorisieren muss. Wie es aus Konzernkreisen heißt, liegt der Fokus nun erst einmal darauf, die eingegangenen Interessensbekundungen zu bearbeiten. Zuerst hatte der Bayerische Rundfunk darüber berichtet.
Grund für den Stellenabbau ist unter anderem der Einbruch in China, dem wichtigsten Einzelmarkt des Konzerns. Im dritten Quartal sanken die Auslieferungen dort um rund ein Viertel. Die Entwicklung belastet die Ergebnisse des Unternehmens schon lange. Mitte Juni hatte BMW eine überraschend deutliche Gewinnwarnung für das laufende Jahr herausgegeben.
Wenig später wurde bekannt, dass Konzern und Betriebsrat über ein Abbauprogramm verhandeln. Nach gut sechs Wochen hatten sich beide Seiten geeinigt. Ende Juli verkündete BMW-Vorstandschef Milan Nedeljkovic den Abbau auf einer Betriebsversammlung im Forschungs- und Innovationszentrum (FIZ) des Konzerns.
AI outlook — possibilities, not facts
Bearbeitung der eingegangenen Interessensbekundungen für das Abfindungsprogramm
Very likely · Within weeks

Elon Musk has introduced a new Tesla Roadster that will be able to fly and roll over in the air thanks to cold gas jet engines from space technology. The presentation took place at a SpaceX test site in Texas.

Germany and France have agreed on a common position that softens the EU ban on combustion engines from 2035. The compromise envisages a reduction in emissions targets and a limitation of government purchase premiums to European production.

Chancellor Merz and French President Macron have agreed on a joint car package that envisages a move away from combustion engines by 2035 and includes stricter 'Made in Europe' rules for strategic sectors.

Tesla CEO Elon Musk presented a sports car in Texas that can fly thanks to cold gas engines. The roadster is expected to accelerate to almost 100 km/h in 0.81 seconds and will be produced from 2028 for around 250,000 euros.
Tesla boss Elon Musk presented the new Roadster at a SpaceX test site in Texas. The sports car should be able to fly thanks to cold gas engines and go into production in 2028.

Volkswagen is preparing a further recall of several thousand ID family electric cars in Germany after internal quality tests found faulty high-voltage battery cells in certain models between 2023 and 2025. Those affected include the ID.3, ID.4, ID.7 and ID. Buzz and the Cupra Born. As an immediate measure, charging will be limited to a maximum of 80 percent, and affected customers will be informed in writing.