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Barmer-Studie: Pflegebedürftige gehen zu selten zum Zahnarzt
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Die Zeit2 hours agoHealth1 min readGermanyView translation

Barmer-Studie: Pflegebedürftige gehen zu selten zum Zahnarzt

Laut einer Analyse der Barmer in Mecklenburg-Vorpommern nehmen vor allem zu Hause gepflegte Menschen kaum zahnärztliche Vorsorge in Anspruch.

Quick Look

  • Laut der Krankenkasse Barmer nehmen Pflegebedürftige zu selten zahnärztliche Vorsorge in Anspruch.
  • Besonders kritisch ist die Lage bei häuslicher Pflege mit nur 4,2 Prozent Inanspruchnahme im Jahr 2024, während es in Heimen 26,9 Prozent waren.

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Why It Matters

Seit 2018 gibt es für Pflegebedürftige besondere Präventionsleistungen wie Mundgesundheitspläne oder Zahnsteinentfernung.

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Um die Mundgesundheit zu erhalten, ist Vorsorge wichtig - auch im Alter. Viele Pflegebedürftige sehen nach Einschätzung der Krankenkasse Barmer jedoch zu selten einen Zahnarzt.

Vor allem bei Pflegebedürftigen, die zu Hause versorgt werden, sei die Situation kritisch, teilte die Kasse mit. Nur 4,2 Prozent der Betroffenen hätten 2024 zahnärztliche Vorsorgeleistungen in Anspruch genommen. Bei den stationär Gepflegten waren es demnach immerhin 26,9 Prozent.

Hat das Heim einen Kooperationszahnarzt?

Zahnärztliche Vorsorge und Therapie erreiche stationär betreute Pflegebedürftige jedoch nur dann, wenn die Einrichtung einen Kooperationszahnarzt oder eine Kooperationszahnärztin habe, berichtete die Kasse weiter. Dies habe bisher rund die Hälfte der Pflegeheime im Land. Weitere Kooperationen sind aus Sicht der Kasse wünschenswert.

«Wer pflegebedürftig wird, darf nicht den Anschluss an die zahnmedizinische Vorsorge verlieren», mahnte der Landesgeschäftsführer der Barmer in Mecklenburg-Vorpommern, Henning Kutzbach. «Gerade für Menschen, die die Zahnarztpraxis nicht mehr selbstständig erreichen können, sehen wir deutlichen Handlungsbedarf.»

Besondere Vorsorge-Angebote

Für Pflegebedürftige gibt es der Barmer zufolge seit 2018 besondere Präventionsleistungen. Dazu gehörten etwa die Erstellung eines Mundgesundheitsplans oder zusätzliche Zahnsteinentfernung.

Der Gesellschaft für Zahngesundheit, Funktion und Ästhetik zufolge steigt mit fortschreitendem Alter die Gefahr von Zahnerkrankungen. So könne Parodontitis zu Zahnverlust bis hin zur vollständigen Zahnlosigkeit führen.

Die Barmer ist nach eigenen Angaben die größte gesetzliche Ersatzkasse in MV. Ihr Marktanteil liegt demnach bei gut 15 Prozent. Die Ergebnisse der Untersuchung eigener Versichertendaten sei repräsentativ.

Open Questions

  • Welche konkreten Maßnahmen plant die Politik zur Verbesserung?
  • Wie sieht die Situation in anderen Bundesländern aus?

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This article was originally published by Die Zeit.

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