
Ein Minderjähriger griff einen Wachmann mit Messern an und rief islamistische Parolen; die Behörden stufen den Vorfall als Terrorakt ein.
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Bereits im Juni 2024 kam es zu einem tödlichen Angriff eines mit einer Armbrust bewaffneten Mannes auf einen Wachbeamten vor derselben Botschaft.
Vor der israelischen Botschaft in Belgrad hat ein Polizist einen Minderjährigen erschossen. Der Jugendliche habe den Beamten mit zwei Messern angegriffen und leicht verletzt. Der Polizist habe das Botschaftsgebäude bewacht und den Angreifer mit seiner Dienstwaffe aus Notwehr erschossen, sagte Serbiens Innenminister Ivica Dačić laut einer Mitteilung des Ministeriums.
Der Angreifer habe »Allahu akbar!« – arabisch für »Gott ist groß« – gerufen. Laut Dačić sei er den Behörden als Sympathisant der Terrororganisation »Islamischer Staat« (IS) bekannt gewesen. In seinem Instagram-Profil sei eine schwarze Flagge und das Emblem des IS zu sehen gewesen.
Den Angriff, der sich kurz nach Mitternacht ereignete, bezeichnete Dačić als »Terrorakt«. Die Terrorwarnstufe wurde laut dem Ministerium auf das höchste Niveau angehoben. Die bedeute »strengere Sicherheitskontrollen und eine verstärkte Polizeipräsenz an sensiblen Orten, darunter Infrastruktur und Orte, an denen an sich große Menschenmengen versammeln«, hieß es. Der Vorfall werde weiter untersucht.
Israels Außenministerium bestätigte den Vorfall und sprach von einem versuchten Terrorangriff. Mitarbeiter der Botschaft seien nicht verletzt worden, die diplomatische Vertretung sei in der Nacht geschlossen gewesen.
Im Juni 2024 hatte ein zum Islam konvertierter Serbe mit einer Armbrust auf einen serbischen Wachbeamten vor der israelischen Botschaft in Belgrad geschossen. Der Polizist, der von dem Pfeil am Hals getroffen wurde, erwiderte den Angriff mit seiner Schusswaffe und verletzte damit den Attentäter tödlich. Der Wachbeamte wurde bei dem Angriff verletzt und musste im Krankenhaus operiert werden.
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