
Für wichtige Ziele zum Schutz der Artenvielfalt ist Halbzeit. Ein Zwischenbericht zeigt, dass die Umsetzung zu langsam verläuft.
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Vor vier Jahren verpflichteten sich Länder auf 23 Ziele bis 2030, darunter den Schutz von 30 Prozent der Land- und Meeresflächen.
Für wichtige Ziele zum Schutz der Artenvielfalt ist gerade Halbzeit. Ein Zwischenbericht zeigt: Es läuft zu langsam. In Armenien geht es jetzt darum, wie die Staaten ihre Ziele noch erreichen können.
Im Fokus der UN-Konferenz zur biologischen Vielfalt steht eine Zwischenbilanz zum Stand der selbstgesteckten Ziele für den Schutz der Artenvielfalt. Der armenische Ministerpräsident Nikol Paschinjan hält bereits einige Tage vor Beginn der Konferenz eine Rede.
Eriwan. In der armenischen Hauptstadt Eriwan hat die 17. UN-Konferenz zur biologischen Vielfalt (COP17) begonnen. Dort wollen die fast 200 Vertragsstaaten zwei Wochen lang bis zum 30. Oktober tagen. Im Fokus steht dabei eine Bestandsaufnahme.
Vor vier Jahren haben sich die Länder zu 23 Zielen verpflichtet, die sie bis 2030 erreichen wollen. Ein wesentlicher Punkt ist etwa, mindestens 30 Prozent der weltweiten Land- und Meeresflächen unter Schutz zu stellen. Zur Halbzeit geht es nun um eine Zwischenbilanz. Ein von der Konferenz im Vorfeld veröffentlichter Bericht zeigt: Die Umsetzung der vereinbarten Ziele hakt. Es geht zu langsam und ist zu wenig. Das beklagen auch Umweltschützer. Ein Knackpunkt ist die Finanzierung.
UN-Generalsekretär António Guterres sprach vor der Konferenz von einer „Lücke zwischen Ambitionen und Maßnahmen“ und davon, dass „der Krieg gegen die Natur noch nicht beendet ist.“
Bundesumweltminister Carsten Schneider leitet die deutsche Delegation bei der Konferenz und reist in der zweiten Woche nach Eriwan. Er sprach von einem gemischten Bild und sah auch Fortschritte. „Nur sind wir bei weitem nicht da, wo wir sein müssten“, sagte er. Die Konferenz müsse das Bewusstsein für die Bedeutung des globalen Natur- und Artenschutzes daher weiter stärken.
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Die Konferenz tagt zwei Wochen lang bis zum 30. Oktober in Eriwan.
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