
Zweite Gewinnwarnung im laufenden Jahr, Marge im Automobilgeschäft könnte ins Minus rutschen
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BMW gab bereits die zweite Gewinnwarnung im laufenden Jahr heraus, die dritte binnen 13 Monaten. Ein im Sommer angekündigtes Sparprogramm war Anfang Oktober gestartet und nach nicht einmal drei Wochen wieder geschlossen worden, da das Interesse der Mitarbeiter am Austritt gegen eine oft deutlich sechsstellige Zahlung überraschend groß war.
Entscheidender Treiber für den Rückgang ist das schlechte Geschäft in China. Wie alle deutschen Hersteller leidet BMW darunter, dass der wichtigste Automobilmarkt der Welt schrumpft und gleichzeitig von immer stärkerer Konkurrenz und heftigen Preiskämpfen gezeichnet ist. BMW büßte dort rund ein Viertel seines Absatzes ein.
Die Münchner sind allerdings nicht so stark vom chinesischen Markt abhängig wie beispielsweise Audi. Zudem hatten sie zumindest einen Teil der Rückgänge durch Zuwächse in Europa und den USA auffangen können, sodass der Absatz nur um 6,3 Prozent nachgab. Der Umsatz sank minimal langsamer um 5,8 Prozent auf 30,5 Milliarden Euro.
Gewinnwarnung am Vorabend
Schon am Vorabend der Quartalszahlen hatte BMW eine Gewinnwarnung herausgegeben. Es war bereits die zweite im laufenden Jahr, die dritte binnen 13 Monaten. Die Marge im Automobilgeschäft vor Finanzergebnis (Ebit) wird für das laufende Jahr nun zwischen minus 0,5 und plus 0,5 Prozent erwartet. Bisher lag die Prognose bei einem bis drei Prozent.
Das bedeutet, dass das Unternehmen im Kerngeschäft Geld verlieren könnte. Schuld ist ausgerechnet der Erfolg des Sparprogramms, dessen Kosten – zusammen mit anderen Effekten – auf die Profitabilität drücken.
Das im Sommer angekündigte Programm war Anfang Oktober gestartet und nach nicht einmal drei Wochen bereits wieder geschlossen worden: Das Interesse der Mitarbeiter, gegen eine oft deutlich sechsstellige Zahlung das Unternehmen zu verlassen, war überraschend groß.
Aus früheren Aussagen geht hervor, dass BMW mit gut einer Milliarde Euro an Kosten rechnete. Weitere Kosten entstehen dadurch, dass die Münchner ältere Modelle früher als ursprünglich geplant auslaufen lassen.
Finanzchef Walter Mertl erklärt die Belastungen als Investition in die Zukunft. »Geschwindigkeit ist bei unserer geplanten Neuausrichtung ein Erfolgsfaktor. Deshalb intensivieren wir noch in diesem Jahr die Maßnahmen für mehr Effizienz und schlankere Strukturen«, sagt er. »Damit wollen wir unsere künftigen Margen stärken.« Auch Konzernchef Milan Nedeljković betonte die Bedeutung von Tempo: »Die Entwicklung in unserer Industrie erfordert konsequente Entscheidungen und schnelle Umsetzung. Wir werden daher strukturelle Maßnahmen gezielt intensivieren und beschleunigen.«
Weniger Absatz erwartet
Auch die Erwartungen für den Absatz hat BMW gesenkt. Der Konzern geht jetzt von einem moderaten Rückgang aus, das entspricht 5 bis 9,9 Prozent. Bisher hatte der Ausblick hier von einem leichten Rückgang gesprochen. Das entspricht einem bis 4,9 Prozent.
Die Prognose für den Gewinn vor Steuern ließ BMW unangetastet. Hier geht der Konzern allerdings bereits seit der ersten Gewinnwarnung im Frühsommer von einem deutlichen Rückgang aus. Das wären mehr als 15 Prozent.
Mit seinem Ergebnis im dritten Quartal schneidet BMW minimal schlechter ab als Konkurrent Mercedes, der auf 1,52 Milliarden Euro Gewinn kam, allerdings sehr viel besser als Audi und VW .
AI outlook — possibilities, not facts
BMW wird strukturelle Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und schlankeren Strukturen intensivieren und beschleunigen.
Very likely · Within months
Der Absatz von BMW wird im laufenden Jahr um 5 bis 9,9 Prozent zurückgehen.
Very likely · Within months

BMW recorded a drop in profits of almost 15 percent to 1.45 billion euros in the third quarter. The main reasons for this are weak sales in China and costs for an accelerated job reduction program.

In the third quarter, BMW recorded a drop in profit after taxes to 1.45 billion euros. The main reason for the decline of almost 15 percent is the weakness in the Chinese market and high costs for restructuring measures.

With the start of the cold season, the Handelsblatt provides information about the German winter tire requirement, fines for violations, recommended tread depths, the ban on old M+S tires and the regulations in Austria, Italy and Switzerland.
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The EU Parliament committee wants to continue to allow combustion engines and hybrid vehicles after 2035. Federal Environment Minister Carsten Schneider (SPD) sees electric cars as the future and is pushing for production in Europe instead of just in China.

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