
Automobilsegment rechnet mit Verlusten, Managementumbau als Grund genannt
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BMW hatte zu Jahresbeginn eine Ebit-Marge von vier bis sechs Prozent für 2026 erwartet, im Juni bereits eine Gewinnwarnung ausgegeben und die Prognose auf ein bis drei Prozent gesenkt. Im Juli kündigte der Konzern den Abbau von 8000 Stellen an, vor allem in Entwicklung und Verwaltung. Das EU-Parlament entscheidet bald über das Aus von Verbrennermotoren.
Münchner Autokonzern BMW senkt Prognose für 2026 erneut
Für das laufende Geschäftsjahr rechnet BMW mit Verlusten im Automobilsegment. Das hat auch mit dem Umbau im Management zu tun.
Der Autokonzern BMW erwartet im laufenden Geschäftsjahr weniger Gewinn als zuletzt angenommen. Die Marge vor Zinsen und Steuern (Ebit-Marge) im Automobilsegment soll jetzt zwischen minus 0,5 und plus 0,5 Prozent liegen, teilte das Unternehmen mit. Bislang war BMW von einer Marge von einem bis drei Prozent ausgegangen. Die Ebit-Marge setzt den operativen Gewinn eines Unternehmens ins Verhältnis zum Umsatz.
Grund für die neue Prognose sei die Entscheidung des Vorstands, »Portfolio- und Strukturmaßnahmen zu erweitern und zu intensivieren«, erklärte BMW. So solle die »angekündigte Verschlankung der Managementfunktionen beschleunigt werden«. BMW stellt an diesem Mittwoch seinen Bericht zum dritten Quartal vor. Zuletzt hatte das Unternehmen unter anderem angekündigt, Teile seines mittleren bis oberen Managements umzustrukturieren. Zudem gab es ein populäres Abfindungsprogramm, für das Rückstellungen gebildet wurden.
Bereits im Juni hatte BMW eine Gewinnwarnung herausgegeben und die Prognose nach unten korrigiert. Am Jahresanfang war der Konzern noch von einer Ebit-Marge von vier bis sechs Prozent ausgegangen. Die Aktien zuletzt schon schwachen Aktien sackten nach der erneuten Ankündigung weiter ab.
Deutschlands Automobilhersteller stecken schon seit Längerem in der Krise, unter anderem durch starke Konkurrenz aus China, hohe US-Zölle und die niedrigeren Gewinnmargen bei E-Autos. BMW hatte als letzter großer Konzern im Juli den Abbau von 8000 Stellen angekündigt. Anders als etwa bei Volkswagen geht es dabei aber nicht um Jobs in der Produktion, sondern vor allem in der Entwicklung und Verwaltung (mehr dazu hier ).
Das EU-Parlament entscheidet bald, wie stark das Aus von Verbrennermotoren aufgeweicht wird. Es könnte auf Stimmen der Rechten ankommen. Lesen Sie hier, warum Vertreter der Autolobby in Brüssel dabei kaum noch Berührungsängste haben .
esw/dpa
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BMW stellt am 03.11.2026 den Bericht zum dritten Quartal vor.
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BMW expects at best a black zero before taxes in the central car segment for the current year, which could also turn red. CEO Milan Nedeljković is facing a difficult year in 2026.

BMW is correcting its forecast for 2026 again and only expects an EBIT margin of minus 0.5 to 0.5 percent in the car segment. The reason is depreciation on older vehicle generations and the restructuring program. The free cash flow forecast of at least 2.5 billion euros remains unchanged.

Schaeffler is closing several locations and cutting thousands of jobs. According to expert Stefan Bratzel, German automotive suppliers are losing tens of thousands of jobs in total, and around 25,000 more jobs could be lost among direct suppliers alone by 2028. The bottom could be reached in 2028, after which employment could rise again.

The MDax group Schaeffler is closing four German locations and cutting 3,460 jobs, including 2,660 in Germany. The reason is the European automobile crisis, falling sales and increasing competitive pressure from Chinese car manufacturers.

At the end of the year, the fuel discount will expire in Germany and the greenhouse gas reduction rate will increase. Gas station operators fear price increases of up to 40 cents per liter and criticize planned fuel price caps as a populist aberration.

German carmakers such as BMW, Mercedes-Benz, VW, Audi and Porsche are increasing their focus on the US market to offset falling profits in China. High margins from combustion engines and SUVs as well as protection from Chinese competition through tariffs are driving expansion, despite high risks from US debt and political uncertainties.