BMW startet Serienproduktion im neuen Batteriewerk in Niederbayern
Im Werk in Irlbach-Straßkirchen läuft die Produktion der sechsten Batteriegeneration an. Zunächst wird der i3 in München versorgt.
Quick Look
- BMW hat in seinem neuen Werk in Niederbayern die Serienproduktion von Batterien der sechsten Generation gestartet.
- Die Fabrik in Irlbach-Straßkirchen beliefert zunächst den in München gefertigten i3.
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Why It Matters
Das Werk in Irlbach-Straßkirchen wurde in weniger als zwei Jahren errichtet und kostete rund eine Milliarde Euro.
BMW hat in seinem neuen Batteriewerk in Niederbayern die Serienproduktion gestartet. Von dort sollen die deutschen Werke des Konzerns mit Batterien der neuesten, sechsten Generation versorgt werden. Zunächst geht es dabei um den i3, der in München gebaut wird. Weil die Nachfrage nach dem Auto hoch ist, soll auch der Hochlauf im Batteriewerk Irlbach-Straßkirchen - benannt nach den beiden Gemeinden, in denen es liegt - schneller als ursprünglich hochgefahren werden.
Das Werk, in das BMW rund eine Milliarde Euro gesteckt hat, wurde - vom Baubeginn bis zum Start der Vorserienproduktion im März - in weniger als zwei Jahren errichtet. Vorangegangen war ein von Kritikern angestoßener Bürgerentscheid, der aber klar zugunsten des Werks ausgegangen war, das in der Region viele Arbeitsplätze sichert.
Rund 1.000 Menschen und 500 Roboter
Derzeit sind im Werk etwa 1.000 Menschen tätig, diese Zahl soll auf 1.600 steigen. Viele neue Arbeitsplätze sind im Werk allerdings nicht entstanden. Die meisten Mitarbeiter kommen aus anderen Werken in der Nähe - viele waren dort bereits in der Fertigung der fünften Batteriegeneration tätig. Im Vollbetrieb soll das Werk mehrere hundert Batterien am Tag fertigen. Dazu sind auch rund 500 Roboter im Einsatz.
Die Batterien der sechsten Generation sind laut BMW ein Technologiesprung im Vergleich zu ihren Vorgängern. So springt die Kapazität von 75 auf 108 Kilowattstunden. Zudem haben sie deutlich kürzere Ladezeiten.
Zum Start kam auch Ministerpräsident Markus Söder (CSU), der die Produktion zusammen mit BMW-Produktionsvorstand Raymond Wittmann symbolisch startete.
Der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) lobte den schnellen Aufbau des Werks. «Mit schnellen Genehmigungen und dem schnellen Baustart hat Bayern bewiesen, dass wir Hightech-Qualität im Turbo-Tempo können», sagt er. Die Batterie-Fabrik sei zudem ein «Symbol für den Mut, den wir in Bayern brauchen, um die Transformation der Automobilindustrie aktiv zu gestalten».
What to Watch
AI outlook — possibilities, not facts
Steigerung der Mitarbeiterzahl von 1.000 auf 1.600
Very likely · Within months
Open Questions
- Wie schnell wird die volle Kapazität von mehreren hundert Batterien pro Tag erreicht?



