Breaking
ARمضيق هرمز: قلب المواجهة العسكرية بين طهران وواشنطنARالولايات المتحدة توسع ضرباتها على إيران.. وطهران تعلن مقتل 14 وإصابة 78AR5 علامات تحذيرية لأمراض القلب تستدعي الانتباه الفوريARالاتحاد الأوروبي يسعى للتوصل لاتفاق بشأن حزمة عقوبات جديدة ضد روسياARتبادل القصف بين واشنطن وطهران ومزاعم عن مؤامرة لاغتيال ترامبARارتفاع أسعار السندات الهندية وسط ترقب طرح حكومي كبير وتراجع النفطARأسعار الذهب تستقر مع ترقب رفع الفائدة وتزايد المخاطر الجيوسياسيةARالجيش الإسرائيلي يدمر مستودعات أسلحة لحزب الله في لبنانARتحليق مكثف لطائرات أمريكية فوق الخليج وقرب قطرARترامب يغير روايته حول التهديد النووي الإيراني مع سعيه للخروج من الحربARمضيق هرمز: قلب المواجهة العسكرية بين طهران وواشنطنARالولايات المتحدة توسع ضرباتها على إيران.. وطهران تعلن مقتل 14 وإصابة 78AR5 علامات تحذيرية لأمراض القلب تستدعي الانتباه الفوريARالاتحاد الأوروبي يسعى للتوصل لاتفاق بشأن حزمة عقوبات جديدة ضد روسياARتبادل القصف بين واشنطن وطهران ومزاعم عن مؤامرة لاغتيال ترامبARارتفاع أسعار السندات الهندية وسط ترقب طرح حكومي كبير وتراجع النفطARأسعار الذهب تستقر مع ترقب رفع الفائدة وتزايد المخاطر الجيوسياسيةARالجيش الإسرائيلي يدمر مستودعات أسلحة لحزب الله في لبنانARتحليق مكثف لطائرات أمريكية فوق الخليج وقرب قطرARترامب يغير روايته حول التهديد النووي الإيراني مع سعيه للخروج من الحرب
Newsgather
BackBolivien: Präsident Paz ruft Ausnahmezustand aus
Bolivien: Präsident Paz ruft Ausnahmezustand aus
Developing
Die Zeit6/20/2026Politics2 min readGermany

Bolivien: Präsident Paz ruft Ausnahmezustand aus

Quick Look

  • Boliviens Präsident Rodrigo Paz hat den Ausnahmezustand ausgerufen, um Massenproteste gegen seine Wirtschaftsliberalisierung zu unterdrücken.
  • Die Maßnahmen erlauben den Einsatz der Armee und die Einschränkung von Bürgerrechten.
  • Mindestens 14 Menschen starben, darunter Patienten, die Krankenhäuser nicht erreichten.

AI-generated summary

Why It Matters

Präsident Rodrigo Paz hat den Ausnahmezustand in Bolivien ausgerufen, um anhaltende Massenproteste gegen seine Wirtschaftsliberalisierung zu unterdrücken. Die Unruhen haben zu Engpässen bei Lebensmitteln und mindestens 14 Todesfällen geführt.

Font size

In Bolivien hat Präsident Rodrigo Paz den Ausnahmezustand ausgerufen. Der Schritt ermöglicht ihm, die Armee gegen Demonstrierende einzusetzen und Bürgerrechte einzuschränken. Die Regeln dafür hatte das Parlament Ende Mai gelockert. Paz ist seit einem halben Jahr im Amt und sieht sich seit Wochen mit anhaltenden Massenprotesten konfrontiert. Die Demonstrierenden fordern seinen Rücktritt und die Rücknahme seiner Maßnahmen zur Liberalisierung der Wirtschaft.

Bolivien erlebt die schwerste Wirtschaftskrise seit vier Jahrzehnten. Paz hatte unter anderem Treibstoffsubventionen gestrichen, die die Dollarreserven des Landes stark belastet hatten. Den Ausnahmezustand verkündete er in einer Rede an die Nation am ​frühen Samstagmorgen.

Lange Schlangen an Tankstellen und Engpässe bei Lebensmitteln

Die Unruhen hatten im Mai mit einem ‌Streik begonnen und sich zu ‌Straßensperren ausgeweitet. Zeitweise waren der Regierungssitz La Paz und angrenzende Gebiete, in denen rund zwei Millionen Menschen leben, von der Außenwelt abgeschnitten. Die Blockaden ‌führten zu langen Schlangen an Tankstellen und Engpässen bei Lebensmitteln und medizinischem Material. Laut ⁠der bolivianischen Ombudsstelle kamen bislang mindestens 14 Menschen ‌ums Leben – darunter Patienten, die wegen der versperrten Straßen nicht rechtzeitig in ‌Krankenhäuser gebracht werden konnten.

Paz verkündete den Ausnahmezustand wenige Stunden nach einer Einigung mit dem wichtigsten Gewerkschaftsbund des Landes, CBO. »Ich glaube, das ⁠ist ein Hoffnungsschimmer für alle Bolivianer«, sagte Paz am Freitag. Auch COB-Chef Mario Argollo sagte, ⁠die Einigung könne helfen, die Lage zu beruhigen. Der Konflikt ist damit jedoch nicht beendet. Ländliche Verbände, die dem früheren linksgerichteten Präsidenten Evo Morales nahestehen, waren nicht an den Verhandlungen beteiligt. Sie setzen ihre Straßenblockaden fort und fordern den Rücktritt von Paz. Zudem verlangt die einflussreiche Gewerkschaft Tupac Katari weiterhin unter ⁠anderem die Freilassung von Inhaftierten.

What to Watch

AI outlook — possibilities, not facts

  • Fortsetzung der Straßenblockaden durch ländliche Verbände.

    Likely · Within days

  • Verschärfung der wirtschaftlichen Engpässe.

    Likely · Within weeks

Open Questions

  • Wie lange wird der Ausnahmezustand andauern?
  • Werden die ländlichen Verbände ihre Blockaden fortsetzen?
  • Wird es weitere Verhandlungen geben?

Related Topics

This article was originally published by Die Zeit.

Related Stories

More on this topicAusnahmezustand