
Der Industriekonzern Bosch legt erstmals Halbjahreszahlen vor, um mehr Transparenz für Investoren zu schaffen.
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Bosch verzeichnete im Vorjahr erstmals seit der Pandemie einen Verlust. Der Konzern befindet sich in einer Phase der Transformation der Automobilindustrie.
Die erstmals veröffentlichten Halbjahreszahlen des Stiftungskonzerns Bosch sollen mehr Transparenz auf dem Kapitalmarkt für Investoren schaffen. Ausgefallen sind sie nicht schlecht, aber auch nicht berauschend: 3,6 Prozent Umsatzplus, 4,6 Prozent Rendite und unter dem Strich rund eine Milliarde Euro Gewinn.
Nach dem erstmaligen Verlust im Vorjahr seit der Pandemie steht Bosch damit immerhin im Gesamtjahr vor der Rückkehr in die schwarzen Zahlen. Zumal Finanzchef Markus Forschner ankündigte, dass die Rückstellungen für Personalabbau deutlich geringer sein werden als in den Vorjahren. Der Konzern streicht in Deutschland weit über 25.000 Stellen. Um wieder schwarze Zahlen zu schreiben, hat Forschner auch bei Sachinvestitionen gekürzt.
Insgesamt sehen die Zahlen noch halbwegs robust aus in einem schwierigen Jahr mit gigantischen Transformationsproblemen der gesamten Autoindustrie, unkalkulierbaren Georisiken und Kaufzurückhaltung bei Konsumgütern.
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