Bundesamt für Ausrüstung der Bundeswehr wird umstrukturiert
Quick Look
- Das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) wird umstrukturiert.
- Geplant sind neue Außenstellen in Bremen, Dresden und Brüssel sowie ein weiteres Innovationszentrum in Kiel.
- Verteidigungsminister Pistorius begründet die Reform mit steigendem Budget und Beschaffungstempo.
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Why It Matters
Das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) ist für die gesamte Ausrüstung der Bundeswehr verantwortlich. Verteidigungsminister Boris Pistorius hat eine Umstrukturierung des Amtes angekündigt, um es an das steigende Verteidigungsbudget und das höhere Beschaffungstempo anzupassen.
Das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) wird umstrukturiert. Geplant sind zwei neue Außenstellen der Koblenzer Behörde in Bremen und in Dresden. Auch in Brüssel soll es künftig ein Büro geben.
Außerdem sollen die Beschäftigten des Beschaffungsamts künftig flexibler eingesetzt werden können. Neben dem bestehenden in Erding will das BAAINBw zudem ein weiteres Innovationszentrum in Kiel aufbauen.
Das Amt, das für die gesamte Ausrüstung der Bundeswehr verantwortlich zeichnet, habe in den zurückliegenden Jahren „wirklich Großartiges“ geleistet, sagte Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) am Mittwoch, nachdem er die Pläne im Verteidigungsausschuss erläutert hatte.
Aber das Verteidigungsbudget steige ebenso wie das Tempo der Beschaffung. Deshalb müssten die Abläufe im BAAINBw angepasst werden. „Die Aufgaben werden anspruchsvoller, das kann man ohne Übertreibung sagen“, erklärte Pistorius.
Den Auftrag für ein Reformkonzept hatte der Minister bereits im November vergangenen Jahres bei der Bundeswehrtagung gegeben. Das Ressort ließ sich dabei von einer Expertengruppe aus Wissenschaft und Wirtschaft beraten. Mehr als 600 Reformvorschläge gingen aber auch von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des BAAINBw selbst ein.
Open Questions
- Wann genau sollen die neuen Außenstellen und das Innovationszentrum eröffnet werden?
- Welche konkreten Aufgaben werden die neuen Standorte in Bremen, Dresden und Brüssel übernehmen?
- Wie wird die flexiblere Einsatzmöglichkeit der Beschäftigten konkret umgesetzt?
- Welche Auswirkungen hat die Umstrukturierung auf die bestehenden Prozesse und die Mitarbeiter?



