
SPD-Politikerin mahnt VW zur Einhaltung von Zusagen und lehnt betriebsbedingte Kündigungen ab
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Volkswagen plant ein Sparpaket, das Werksschließungen und Kündigungen in Deutschland umfassen könnte. Die betroffenen Standorte haben teilweise massiv in Elektromobilität investiert.
Berlin. Vor dem Hintergrund des Sparpakets bei VW hat Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) den Autobauer aufgefordert, vier gefährdete Fertigungsstätten in Deutschland zu erhalten. Für zukunftsweisende Investitionen und eine kluge Produktstrategie sehe sie dabei insbesondere das Unternehmen in der Pflicht, sagte Bas zum Abschluss einer Klausur der SPD-Bundestagsfraktion in Berlin.
Sie nannte Neckarsulm, Hannover, Emden und Zwickau, wo man auf Elektromobilität gesetzt habe. „Das sind hochmoderne Standorte und die Beschäftigten haben ein Recht, dass die erhalten bleiben und es auch zu keinen betriebsbedingten Kündigungen kommt“, sagte Bas.
Sie könne Zweifel der Beschäftigten verstehen: „Es gab Verträge und vor allen Dingen Zeitpläne, die schon verhandelt waren. Das Unternehmen hat sich daran nicht gehalten und das Vertrauen in das jetzige Konzept ist nicht besonders hoch.“
Ihr Parteigenosse, der niedersächsische Wirtschaftsminister Olaf Lies, verteidigte seine Zustimmung zum Sparpaket derweil. Der VW-Vorstand habe sehr eindrucksvoll dargestellt, dass das Unternehmen an der Stelle sehr hohe Kosten habe. „Es wird also darum gehen, die Standorte unserer Unternehmen schlanker, effizienter und schneller zu machen“, sagte Lies. Dabei gehe es nicht nur um die Marke VW, sondern ungefähr 170 Gesellschaften im ganzen Konzern.

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