Bundesdigitalminister Wildberger unter Druck wegen KI-generierter Texte
Quick Look
- Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) steht wegen der Nutzung von KI zur Erstellung von Reden und Gastbeiträgen in der Kritik.
- Ein Ministeriumssprecher bestätigte die Nutzung als Arbeitswerkzeug, um den Umgang mit KI in Deutschland zu lernen.
AI-generated summary
Why It Matters
Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) gerät wegen Texten, die mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt wurden, in den öffentlichen Fokus. Ein Ministeriumssprecher bestätigte die Nutzung von KI als Arbeitswerkzeug.
Berlin. Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) gerät wegen Texten, die mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt wurden, in den öffentlichen Fokus. Ein Ministeriumssprecher bestätigte der Deutschen Presse-Agentur, dass Wildberger KI als Arbeitswerkzeug nutze.
„Die Zeit“ hatte berichtet, Wildberger habe „offenbar“ mehrere Reden und Gastbeiträge für Zeitungen zu großen Teilen von Künstlicher Intelligenz schreiben lassen. Der Ministeriumssprecher teilte nun mit, Wildberger nutze KI als Unterstützung, „weil er überzeugt ist, dass Deutschland den produktiven und zugleich maßvollen Umgang mit KI schnell lernen muss“. Das gelte „auch für die Politik“.
Laut der „Zeit“ wurden die Texte mit einer Analysesoftware untersucht. Dem Ergebnis zufolge stammte laut der Zeitung ein „Handelsblatt“-Beitrag unter Wildbergers Namen aus dem April fast vollständig von einer KI, ein Beitrag in der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ (FAS) vom März überwiegend. Auch eine Rede vor dem Atlantic Council in Washington, D. C. im Juli 2024 stammte laut „Zeit“ komplett von einer KI, mehrere Reden im Bundestag zu größeren Teilen.
Open Questions
- Wie viele Texte wurden insgesamt von KI erstellt?
- Welche weiteren KI-generierten Texte sind bekannt?



