Nach dem Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig vermutet der Minister Verbindungen zu weiteren geplanten Anschlagsszenarien.
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Anfang August wurde am Flughafen Leipzig eine mit Sprengstoff beladene Drohne im Sicherheitsbereich entdeckt. Der Flughafen dient als Logistikzentrum für militärische Hilfslieferungen an die Ukraine.
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hält nach dem Vorfall mit einer Sprengstoffdrohne am Flughafen Leipzig Verbindungen zu anderen Anschlagsplanungen für möglich. »Leipzig ist kein singulärer Fall, sondern Leipzig ist Teil eines größeren Gebildes«, sagte Dobrindt bei der Eröffnung eines Zentrums zur Drohnensicherheit in Sachsen-Anhalt. »Mein Verdacht an der Stelle ist, dass wir es eben auch mit einer Situation zu tun haben, die Zusammenhänge mit unterschiedlichsten Anschlagsszenarien hat.«
Dies werde gerade untersucht, sagte der Minister am Flughafen Magdeburg-Cochstedt weiter. Dobrindt verwies dabei auf einen Vorfall an der serbischen Grenze, bei dem sogenannte Low-Level-Agenten festgenommen worden seien, die möglicherweise einen Sprengstoffanschlag geplant hätten. Vor einigen Wochen habe es zudem in Berlin Festnahmen von Verdächtigen gegeben, die Munition und Waffen beschafft hätten, um womöglich einen Anschlag zu verüben. »Diese Teile, die setzen wir gerade auch aktiv zusammen«, sagte Dobrindt mit Blick auf die Ermittlungen zu Leipzig.
Dobrindt bestätigt Russland nicht als Täter
Er wollte dabei Medienberichte über angebliche Angaben von US-Geheimdiensten, dass Russland hinter dem Drohnenvorfall stecke, nicht bestätigen. Seine Aufgabe als Bundesinnenminister sei es, »Beweise zu erbringen«, sagte der CSU-Politiker. Er könne eine Zuweisung der Urheberschaft »nicht anhand von Verdächtigungen« vornehmen.
Am Flughafen Leipzig war Anfang August im Sicherheitsbereich des Frachtbetriebs eine mit Sprengstoff beladene Drohne entdeckt worden. In ihrer Nähe befanden sich mehrere ukrainische Frachtflugzeuge. Der Flughafen gilt als Umschlagplatz für militärische Hilfslieferungen für die Ukraine im Krieg gegen Russland.
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Fortführung der Ermittlungen zu Zusammenhängen zwischen den Vorfällen.
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