
Der Bundeskanzler fordert eine Stärkung der regelbasierten Ordnung und Reformen der WTO
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Die Welthandelsorganisation (WTO) kämpft seit Jahren mit einer Blockade ihrer Berufungsinstanz. Friedrich Merz wirbt international für eine engere wirtschaftliche Zusammenarbeit der EU mit asiatischen Partnern.
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) ist für ein Wirtschaftsforum zu Gast im japanischen Tokio. Dort hat Merz die Gründung einer neuen politischen Allianz für einen geregelten Welthandel vorgeschlagen. Sie solle einen auf internationalen Vereinbarungen basierenden Warenaustausch verteidigen, stärken und weiterentwickeln, sagte er. Das Bündnis könnte »politische Impulse setzen und auch gemeinsam reagieren, wenn die regelbasierte Ordnung in Gefahr gerät.«
Merz betonte, dass die Allianz die Welthandelsorganisation WTO nicht ersetzen soll. Sie könnte die dringend benötigten Reformen der WTO aber voranbringen. »In der Streitbeilegung könnten wir uns verständigen, trotz der gegenwärtigen Blockade der WTO-Berufungsinstanz Entscheidungen als verbindlich anzuerkennen.«
Zudem könnte sich das Bündnis etwa gemeinsam gegen unerlaubte Zölle stellen. »Wenn die Regeln des Welthandelssystems von anderen infrage gestellt oder gar gebrochen werden oder wenn wirtschaftlicher Zwang ausgeübt wird, dann könnten wir uns in der Allianz koordinieren und gemeinsam auftreten.«
Bereits am Dienstag hatte Merz in Singapur einen Vorstoß für freien Welthandel gemacht, indem er ein Freihandelsabkommen der EU mit der Transpazifischen Partnerschaft befürwortete. Der 2018 gegründeten CPTPP gehören zwölf Länder auf fünf Kontinenten an, darunter Japan, Kanada, Australien, Chile und Großbritannien.
Merz trat auch dafür ein, die Bemühungen um ein Freihandelsabkommen zwischen der EU und der asiatischen Wirtschaftsgemeinschaft voranzubringen und Abkommen mit einzelnen Ländern zu verknüpfen, um sie effizienter zu machen.

The whereabouts of Brazilian politician Flávio Bolsonaro remain uncertain. After a travel ban by the Supreme Court, there are conflicting reports about his journey via Argentina and Ecuador towards the USA.

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Despite a court ban on leaving the country, Brazilian politician Flávio Bolsonaro has left the country. While US media reported his arrival in the US, flight data suggests a route via Argentina and Ecuador.

At least 30 people died and 80 others were injured in a collision between two high-speed trains near Urda in the Spanish province of Toledo. A Renfe train hit a stationary Iryo train.

After 77 percent of the votes were counted, Benjamin Netanyahu's right-wing religious bloc is leading in the Israeli parliamentary election, but falls short of the necessary majority of 61 seats. The formation of a government remains uncertain.

An underage attacker was shot dead by a police officer in front of the Israeli embassy in Belgrade. The teenager attacked the officer with knives and shouted Islamist slogans. Serbia has raised the terror alert level to the highest level.