Bundesweiter Warntag in Deutschland: Test der Warnsysteme am Donnerstagmorgen
Quick Look
- In Deutschland wird am Donnerstagmorgen um 11 Uhr ein bundesweiter Probealarm ausgelöst, um die Warnsysteme bei Katastrophen zu testen.
- Dabei werden offizielle Warn-Apps, UKW-Rundfunk, Cell-Broadcast, Medien und Anzeigetafeln genutzt.
- Eine Dreiviertelstunde später folgt die Entwarnung über mehrere Kanäle, erstmals auch per Cell Broadcast.
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Why It Matters
Der bundesweite Warntag findet jährlich statt und dient der Überprüfung der Warninfrastruktur bei Katastrophen wie Überschwemmungen, Chemieunfällen oder Terroranschlägen.
In Deutschland werden am Donnerstagmorgen die Warnsysteme für den Katastrophenfall getestet. Bund, Länder und Kommunen lösen dafür um 11 Uhr einen Probealarm über offizielle Warn-Apps wie Nina und Katwarn, den UKW-Rundfunk sowie das Cell-Broadcast-System für Mobiltelefone aus. Auch Medien und Anzeigetafeln verbreiten Warnmeldungen. Eine Dreiviertelstunde später soll die Entwarnung über mehrere Kanäle folgen.
Auch Lautsprecherwagen können auf den Alarm hinweisen. Ob das passiert, ist Entscheidung der Kommunen. Die Teilnahme am Warntag ist freiwillig. Ein an- und abschwellender Sirenenton bedeutet Warnung. Ein heulender Dauerton signalisiert das Ende des Probealarms beziehungsweise im Ernstfall, dass die Gefahr vorbei ist. In diesem Jahr werden zudem über Cell Broadcast erstmals auch Entwarnungen verschickt. Das funktioniert dem Bonner Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) zufolge seit Ende November vergangenen Jahres.
Test für Katastrophensituationen
Der bundesweite Warntag ist als Test für die Kommunikationsabläufe bei Katastrophen und anderen Großschadensereignissen wie Überschwemmungen, Chemieunfällen oder auch Terroranschlägen gedacht und soll die Bevölkerung sensibilisieren. »Im Grunde simulieren wir damit einen Ernstfall: Kommt die Warnung an? Und wissen die Menschen, was sie damit anfangen sollen?«, teilte das BBK mit.
Open Questions
- Wie viele Menschen haben den Probealarm tatsächlich wahrgenommen?
- Welche Kommunen haben sich entschieden, Lautsprecherwagen einzusetzen?

