
Nach sinkenden Umfragewerten fordert CDU-Chef Friedrich Merz eine Grundsatzdebatte über ein neues Narrativ. Als Beispiel nennt er Ludwig Erhards »Wohlstand für alle Generationen«.
AI-generated summary
CDU-Chef Merz äußerte sich auf einer Veranstaltung in Langenhagen zu politischen Strategien und aktuellen Krisen.
Als Konsequenz aus den sinkenden Umfragewerten der CDU müsse nach den Landtagswahlen im September in der CDU eine Grundsatzdebatte über ein neues Narrativ für Deutschland geführt werden, so Merz. Jenseits der Sachpolitik müsse eine neue Erzählung gefunden werden, eine »Überschrift über dem, was wir gemeinsam tun«, forderte der CDU-Vorsitzende.
Merz gab sich dabei auch selbstkritisch. »Ich gebe zu, angesichts der Umfrageergebnisse und der zu befürchtenden Wahlergebnisse hat das, was wir bisher getan haben, nicht ausgereicht.« Er sei zwar fest davon überzeugt, dass die CDU in den wesentlichen Fragen ihrer Politik richtig liege, bei der inneren und äußeren Sicherheit, in der Wirtschaftspolitik, in der Sozialpolitik. Aber es fehle die »Erzählung obendrüber«.
»Wohlstand für alle Generationen«
Als Beispiel für eine solche Erzählung nannte Merz das Buch »Wohlstand für alle« aus dem Jahr 1957 des damaligen Wirtschaftsministers und späteren Bundeskanzlers Ludwig Erhard. Der CDU-Politiker habe damit das Narrativ gesetzt, das in den Fünfzigerjahren das sogenannte Wirtschaftswunder ausgelöst habe. Ein solches Narrativ werde heute wieder gebraucht.
Merz machte auch direkt einen Vorschlag: »Ich könnte mir zum Beispiel vorstellen, den Satz von Ludwig Erhard oder die drei Worte von Ludwig Erhard zu ergänzen (...): Wohlstand für alle Generationen.« Es gehe ihm darum, auch der nächsten und übernächsten Generation die Chance zu geben, in Freiheit, Frieden, Wohlstand und mit einem hohen Maß an sozialer Gerechtigkeit zu leben.
Hybride Bedrohung, Volkswagen und die AfD
Nach dem gescheiterten Drohnenangriff auf den Leipziger Flughafen äußerte sich Merz in Langenhagen auch zur hybriden Bedrohungslage. »Jeder, der uns angreift, muss wissen: Wir sind fest entschlossen, unseren Rechtsstaat, unsere Demokratie, unsere offene Gesellschaft, auch die Integrität unseres Territoriums, wir sind fest entschlossen, uns zu verteidigen«, sagte Merz. Mit Blick auf Russland forderte der Bundeskanzler eindringlich, die »hybride Kriegsführung« gegen Deutschland zu stoppen.
Merz ging in seiner Rede auch auf die Krise bei Volkswagen (VW) ein. Die vorläufige Einigung auf einen tiefgreifenden Umbau des VW-Konzerns begrüßte Merz. Volkswagen stehe beispielhaft für die schwere Krise der Automobilindustrie in Deutschland und Europa, sagte Merz. »Deutschland muss ein Industrieland bleiben!«

Saxony-Anhalt contains an unprecedented concentration of historical figures such as Otto I, Luther and Bismarck. In view of the upcoming state elections in 2026, extremists and foundations alike are trying to interpret this historical legacy politically.

In Saxony-Anhalt, the polling stations are open for the state elections. Prime Minister Schulze and AfD top candidate Siegmund have already cast their votes.
The state elections have begun in Saxony-Anhalt. Around 1.78 million eligible voters are called to vote on the new parliament. The focus is on the AfD, which according to surveys could do well.
Russian President Putin discussed an end to the war in Ukraine with US envoys Witkoff and Kushner in the Kremlin. Both sides called the talks constructive. At the same time, mutual drone attacks continued.
Following a report from the Bundestag, the Hamburg Left is once again calling for an NSU investigative committee. In contrast to researchers, a committee has a constitutionally guaranteed right to inspect files.

After leaking secret information about ammunition stockpiles, the US Department of Defense is using lie detector tests on a mass scale. According to media reports, Chief of Staff Dan Caine was not tested.