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China hat drei neue Raumfahrer auf den Weg zu seiner Raumstation «Tiangong» gebracht.
Das Raumschiff «Shenzhou 23» hob mit einer Trägerrakete vom Typ «Langer Marsch 2F» vom Raumfahrtzentrum Jiuquan im Nordwesten Chinas ab, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete.
An Bord sind die Astronauten Zhu Yangzhu, Zhang Zhiyuan und Li Jiaying. Li Jiaying ist nach Angaben der chinesischen Raumfahrtbehörde CMSA die erste Person aus der Sonderverwaltungsregion Hongkong, die an einer chinesischen Raumfahrtmission teilnimmt.
Die Crew soll auf der Raumstation die derzeitige Besatzung mit Zhang Lu, Wu Fei und Zhang Hongzhang ablösen. Nach dem Start sollte das Raumschiff voraussichtlich innerhalb weniger Stunden an der Station andocken.
Erstmals für ein ganzes Jahr auf der Station
Erstmals soll zudem ein chinesischer Raumfahrer rund ein Jahr im All auf der Station bleiben. Welches Mitglied der neuen Crew dafür ausgewählt wird, soll erst im Verlauf der Mission im Orbit entschieden werden. China will mit dem längeren Aufenthalt unter anderem untersuchen, wie sich Langzeitmissionen auf den menschlichen Körper auswirken.
Die Mission ist Teil des regelmäßigen Besatzungswechsels auf der chinesischen Raumstation. Die nun abzulösende Crew hat nach Angaben der Behörden bereits 203 Tage im All verbracht und dürfte damit einen Rekord für die längste Einzeleinsatzdauer einer chinesischen Astronautencrew aufstellen.

Donald Trump hat Regierungsbehörden angewiesen, staatliche Flächen für neue Raumfahrt-Startplätze zu prüfen. Das Dekret zielt darauf ab, kommerzielle Transporte zum Mond und Mars zu erleichtern und die Abhängigkeit von privaten Anbietern wie SpaceX zu steuern.

US-Präsident Donald Trump treibt die kommerzielle Raumfahrt voran und fordert neue Startplätze auf Staatsbesitz binnen 90 Tagen. Die Nasa soll zudem bemannte Marsflüge ausloten.

Eine chinesische Trägerrakete vom Typ »Langer Marsch 7A« ist am Montagabend weniger als 90 Sekunden nach dem Start in Wenchang explodiert. Die Mission sollte den Kommunikationssatelliten ChinaSat-4B ins All bringen.
Die japanische Raumsonde Hayabusa 2 hat einen erfolgreichen Testflug in unmittelbarer Nähe zum erdnahen Asteroiden Torifune absolviert. Ziel war die Überprüfung der präzisen Steuerung für eine mögliche Ablenkung von Himmelskörpern.

Die ILA-Messe in Berlin thematisierte den Mond, doch Europas eigene Mondambitionen sind unklar. Die NASA überarbeitet ihr Artemis-Programm, was europäische Astronauten-Sitze auf Eis legt. ESA-Chef Aschbacher fordert mehr Eigenständigkeit und europäische Projekte, während deutsche Start-ups wie Isar Aerospace mit technischen Problemen kämpfen.

Nasa-Chef Jared Isaacman verteidigt die Auswahl einer rein männlichen Crew für die "Artemis 3"-Mondmission. Er betont, dass die Crew nach Kriterien ausgewählt wird, die den Missionserfolg maximieren, und hofft auf Anerkennung der Prozessintegrität trotz Kritik.