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Chinesische Schiffe greifen philippinische Boote mit Wasserwerfern an
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Spiegel Ausland17 hours agoPolitics1 min readGermany

Chinesische Schiffe greifen philippinische Boote mit Wasserwerfern an

Quick Look

  • Chinesische Schiffe griffen philippinische Boote nahe dem umstrittenen Scarborough-Riff mit Wasserwerfern an und führten gefährliche Manöver aus.
  • Die philippinische Küstenwache verurteilte das Vorgehen scharf, während China von "Kontrollmaßnahmen" sprach.
  • Es gab keine Verletzten.

AI-generated summary

Why It Matters

In der Region des Südchinesischen Meeres, die China praktisch vollständig für sich reklamiert, kam es in der Vergangenheit immer wieder zu Vorfällen und Kollisionen zwischen Schiffen beider Länder.

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Nach Angaben der Küstenwache des Inselstaates griffen chinesische Schiffe am Morgen mehrere philippinische Boote nahe dem umstrittenen Scarborough-Riff mit Wasserwerfern an und führten gefährliche Manöver aus. Zwei Schiffe seien direkt von Wasserwerfern getroffen worden, zwei weitere seien so bedrängt worden, dass Zusammenstöße gedroht hätten. Verletzte habe es nicht gegeben.

Chinesische Küstenwache spricht von »Kontrollmaßnahmen«

Die Behörde veröffentlichte Videos, die den Vorfall zeigen sollen. »Die philippinische Küstenwache verurteilt das gefährliche und unprofessionelle Vorgehen der chinesischen Küstenwache aufs Schärfste«, hieß es in einer Mitteilung.

Das Scarborough-Riff, rund 220 Kilometer westlich der philippinischen Hauptinsel Luzon, sei »integraler Bestandteil des philippinischen Territoriums«. China beansprucht dieses Gebiet ebenfalls für sich.

Die chinesische Küstenwache teilte lediglich mit, rechtskonform »Kontrollmaßnahmen« gegen philippinische Schiffe durchgeführt zu haben, die sich »illegal« in den Gewässern befunden hätten.

Erst am Donnerstag hatte Manila China vorgeworfen, ein Schiff der Fischereibehörde nahe dem Scarborough-Riff mit Wasserwerfern attackiert zu haben. Am Montag waren zudem bei einer Konfrontation am ebenfalls umstrittenen Second-Thomas-Riff zwei Angehörige der philippinischen Marine verletzt worden.

Das Korallenriff gehört zu den Spratly-Inseln und liegt knapp 200 Kilometer westlich der philippinischen Insel Palawan. Die Philippinen unterhalten hier auf einem gestrandeten Schiff einen ständigen, besetzten Außenposten.

Worum streiten Manila und Peking?

In der Region, in der es in der Vergangenheit immer wieder zu Vorfällen und auch Kollisionen zwischen Schiffen beider Länder gekommen war, war es zuletzt eigentlich längere Zeit ruhiger geworden. China reklamiert praktisch das gesamte Südchinesische Meer für sich.

Open Questions

  • Wie werden die Philippinen auf die jüngsten Angriffe reagieren?
  • Welche weiteren Maßnahmen wird China in der umstrittenen Region ergreifen?

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This article was originally published by Spiegel Ausland.

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