Sportvorstand Max Eberl und Co-Trainer Aaron Danks äußern sich zur personellen Lage vor dem Topspiel gegen Borussia Dortmund.
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Joshua Kimmich hat aufgrund eines Trauerfalls in der Familie die letzten drei Spiele des FC Bayern verpasst. Vincent Kompany leidet an einer Hirnhautreizung.
Sportvorstand Max Eberl hat vor dem anvisierten Comeback von Joshua Kimmich im Topspiel des FC Bayern gegen Borussia Dortmund auf die besondere Situation für den Kapitän der deutschen Nationalmannschaft hingewiesen.
„Das Leben ist jetzt anders für Jo. Da braucht man auch keinen Hehl draus zu machen. Wenn in der Familie etwas passiert, dann ändert sich das Leben“, sagte Eberl nach dem Todesfall im engsten Familienkreis von Mittelfeldchef Kimmich.
Der 31-Jährige hat in der Trauerzeit bei seiner Familie die vergangenen drei Bayern-Partien verpasst. „Jo Kimmich hat bisher zweimal individuell trainiert und wird heute erstmals mit der Mannschaft trainieren“, sagte Co-Trainer Aaron Danks am Tag vor dem Heimspiel des Spitzenreiters gegen den punktgleichen Tabellenzweiten.
„Und dann schauen wir, wie es bei ihm weitergeht“, bemerkte Danks, der auch am Samstagabend (18.30 Uhr/Sky und im WELT-Liveticker) den erkrankten Bayern-Chefcoach Vincent Kompany vertreten wird, zu einem möglichen Startelf- oder Kaderplatz von Stammkraft Kimmich.
Zu Kompany, der sich nach der Diagnose einer Hirnhautreizung zu Hause erholen soll, sagte Danks: „Wir nehmen das wirklich ernst, ich habe da auch klare Anweisungen von Max (Eberl) und Christoph (Freund), ihn da nicht in irgendwelche Diskussionen hineinzuziehen.“
Neben Kompany und den Offensivspielern Jamal Musiala und Luis Díaz wird auch Kapitän Manuel Neuer weiter ausfallen. „Das Spiel kommt unglücklicherweise etwas zu früh für Manuel Neuer. Er hat immer noch Schmerzen im Fuß. Wir müssen weiter von Tag zu Tag schauen“, erklärte Danks. Im Tor wird erneut Jonas Urbig stehen. Und wenn Kimmich in der Startelf aufläuft, könnte er Neuer als Kapitän vertreten.
Eberl versicherte Kimmich die volle Unterstützung des Vereins in einer für ihn schwierigen Zeit. „Ich glaube, wir leben das auch gerade. Wir labern das nicht einfach nur. Wir geben die Unterstützung, die wir geben können“, erklärte der Sportvorstand.
Konkret zum Dortmund-Spiel äußerte Eberl: „Wenn Jo sich bereit fühlt, in diesen neuen Alltag einzutauchen, dann wird der Trainerstab sich zusammen mit ihm Gedanken machen, ob das morgen der richtige Zeitpunkt ist.“ Aber klar sei: „Das Leben ist für Jo ein Stück weit ein anderes. Das muss man einfach so festhalten.“

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