Deepslate entwickelt eigene KI-Stimmenmodelle für Echtzeit-Sprachverarbeitung
Quick Look
- Das Berliner Start-up Deepslate hat Millioneninvestitionen für die Entwicklung eigener KI-Modelle zur Echtzeit-Erzeugung von Sprache erhalten.
- Die Modelle sollen Sprachassistenten verbessern, indem sie gesprochene Sprache verstehen, antworten und sofort als Sprache ausgeben – ohne spürbare Verzögerung.
- Gründer Paskal Paesler und Jan Brachthäuser positionieren sich damit gegen Konkurrenten wie OpenAI und Elevenlabs.
AI-generated summary
Why It Matters
Der Markt für KI-generierte Stimmen (Voice AI) wächst rasant, da es für viele Menschen einfacher ist, Gedanken auszusprechen als zu schreiben. Aktuelle Sprachassistenten stoßen jedoch an Grenzen: sie verstehen Anfragen falsch, reagieren langsam oder führen durch starre Dialoge. Deepslate will dieses Problem mit eigenen Modellen lösen, die Sprache in Echtzeit verarbeiten und sofort als Sprache ausgeben.
Deepslate entwickelt eigene KI-Modelle, die Stimmen in Echtzeit erzeugen und damit OpenAI und Elevenlabs Konkurrenz machen. Für seinen Ansatz hat das Start-up jetzt Millionen eingesammelt.
Deepslate-Gründer Paskal Paesler (l.) und Jan Brachthäuer: „Hohe Nachfrage“ nach ihren Modellen. Foto: Unternehmen
Düsseldorf. Noch sorgen Sprachassistenten bei vielen Kunden für Ernüchterung. Sie verstehen Anliegen falsch, reagieren langsam oder führen Anrufer durch starre Dialoge. Gerade am Telefon kommt es auf Sekundenbruchteile an. Dennoch wächst der Markt für KI‑generierte Stimmen, sogenannte Voice-AI, rasant.
Investoren weltweit setzen darauf, dass es für Menschen einfacher ist, Gedanken auszusprechen, als sie zunächst zu verschriftlichen und in ein Chatfenster zu tippen.
Für KI-Systeme ist es allerdings anspruchsvoller, gesprochene Sprache zu verarbeiten: Speech-to-Speech-Modelle müssen die Sprache verstehen, eine Antwort erzeugen und sie wieder in Sprache umwandeln – und das möglichst ohne spürbare Verzögerung. Genau dieses Problem will das Berliner Start-up Deepslate lösen.
Das Start-up entwickelt Modelle, die gesprochene Sprache in Echtzeit verarbeiten und wieder als Sprache ausgeben. Die Gründer Paskal Paesler und Jan Brachthäuser treten damit gegen finanzstarke Konkurrenten wie OpenAI und Elevenlabs an. Deepslate setzt daher auf einen anderen Trainingsansatz.
Markt für Voice AI wächst
Seit Jahresbeginn haben Wagniskapitalgeber weltweit mehr als 20 Milliarden Dollar in Unternehmen investiert, die Lösungen für KI-generierte Sprache entwickeln.
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What to Watch
AI outlook — possibilities, not facts
Deepslate wird innerhalb der nächsten 6 Monate eine erste Version seines Echtzeit-Stimmenmodells veröffentlichen
Likely · Within months
Open Questions
- Wann genau werden Deepslates Modelle verfügbar sein?
- Wie unterscheiden sich ihre Trainingsansätze von denen von OpenAI und Elevenlabs?
- Welche konkreten Anwendungsfälle verfolgt das Start-up zuerst?






