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Uber hatte Mitte Juli sein Übernahmeangebot für Delivery Hero bekannt gegeben. Der Preis von 41,50 Euro je Aktie entspricht einer Prämie von rund 35 Prozent gegenüber dem Durchschnittskurs der letzten drei Monate vor der Angebotsbekanntgabe.
Frankfurt. Die Führungsspitze des Essenslieferdienstes Delivery Hero befürwortet das Übernahmeangebot des US-Fahrdienstvermittlers Uber. Die Offerte sei im Interesse der Gesellschaft, ihrer Aktionäre, Mitarbeiter und Anteilseignern, teilte das Berliner Unternehmen am Mittwoch nach Börsenschluss mit. Vorstand und Aufsichtsrat „unterstützen daher das Angebot und empfehlen den Aktionären von Delivery Hero, dieses anzunehmen.“
Der Kaufpreis von 41,50 Euro je Delivery-Hero-Aktie werde als angemessen und fair bewertet. Er entspreche einer Prämie von rund 35 Prozent auf den Dreimonatsdurchschnittskurs vor der Veröffentlichung der Angebotsabsicht von Uber Mitte Juli. Die Annahmefrist läuft vom 27. August bis zum 5. November.
Uber wird mit dem Zukauf zum größten Essenslieferdienst weltweit außerhalb von China. Um Kartellprobleme zu vermeiden, gibt Delivery Hero gleichzeitig sein Geschäft in 14 Ländern an den New Yorker Finanzinvestor SSW Partners ab. Im Zuge der Vereinbarung will Uber früheren Angaben zufolge den Sitz von Delivery Hero bis mindestens 2029 in Berlin belassen, die Belegschaft dort stabil halten und bis zu zwei Milliarden Euro in Deutschland investieren.
AI outlook — possibilities, not facts
Die Übernahme wird voraussichtlich von Kartellbehörden geprüft, aber letztendlich genehmigt werden.
Likely · Within months
SSW Partners wird das Geschäft in den 14 Ländern operativ führen und möglicherweise strukturelle Veränderungen vornehmen.
Possible · Within months

Investoren erwarten angesichts steigender Inflation eine weitere Zinserhöhung der EZB auf mindestens 3,0 Prozent bis Mitte nächsten Jahres, während eine KI-gestützte Analyse Zweifel an der Durchsetzung solch strenger Maßnahmen weckt.

Die US-Wirtschaft ist laut Fed-Beige Book leicht gewachsen, Preise und Beschäftigung sind moderat gestiegen. Trotz allgemein positivem Ausblick besteht Unsicherheit wegen Energiepreisen, Politik und internationalen Konflikten. Die Fed könnte am 15. und 16. September die Zinsen erhöhen, derzeit liegt die Wahrscheinlichkeit bei 65 Prozent.

Janina Lin und Benjamin Otto haben mit ihrer Stiftung den Campus Life Hamburg neben der Otto Group-Zentrale finanziert. Das Projekt umfasst eine staatlich genehmigte Privatschule, Werkstätten und Angebote für lebenslanges Lernen. Ziel ist systemischer Wandel in Bildung und Vernetzung von Wirtschaft, Gesellschaft und Technologie unternehmerisch gedacht.

Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer sieht aufgrund von Hitze und Dürre eine Erntekrise von nationaler Tragweite und kündigt zwei Liquiditätsprogramme sowie eine Aufstockung des Soforthilfeprogramms der Landwirtschaftlichen Rentenbank um 300 Millionen Euro an. Er lehnte ein formales Schadensereignis von nationalem Ausmaß ab, während der Bauernverband die Hilfen als unzureichend kritisiert und weitere Maßnahmen fordert.

Die niederländische Zentralbank DNB hat einen Großteil ihrer Goldreserven aus den USA und Kanada nach London verlagert. Als Grund werden zunehmende geopolitische Unruhen und eine optimierte Krisenvorsorge durch bessere Handelsstandards genannt.

US-Energieminister Chris Wright hat bei einem Besuch in Caracas neue Energieabkommen mit Venezuela als historisch bezeichnet. Die USA sichern sich damit den Zugriff auf Milliarden Barrel Ölreserven.