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Rodrigo Duterte war von 2016 bis 2022 Präsident der Philippinen und hatte zuvor als Bürgermeister von Davao einen harten Kurs gegen Drogenkriminalität verfolgt. Seine Anti-Drogenkampagne führte zu Tausenden von Todesfällen, wobei Menschenrechtsorganisationen von außergerichtlichen Hinrichtungen sprechen.
Der Prozess vor dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) gegen den ehemaligen Präsidenten der Philippinen, Rodrigo Duterte, soll wie geplant am 30. November beginnen. Der 81-Jährige sei verhandlungsfähig, entschied das Gericht. Unabhängige medizinische Experten hatten den Gesundheitszustand Dutertes demnach untersucht.
Duterte werden Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorgeworfen. Er ist wegen des mehrfachen Mordes und Mordversuchs im sogenannten Kampf gegen die Drogenkriminalität auf den Philippinen angeklagt. Menschenrechtsorganisationen schätzen, dass dabei insgesamt 30.000 Menschen getötet wurden. Verdächtige sollen oft ohne Prozess regelrecht hingerichtet worden sein. Oft seien auch Süchtige getötet worden.
Sechs Jahre landesweiter »Krieg gegen Drogen«
Die Kampagne hatte zunächst in der Stadt Davao begonnen, wo Duterte Bürgermeister war. Schließlich weitete er den Einsatz während seiner Amtszeit als Präsident von 2016 bis 2022 auf das gesamte Land aus.
Der Ex-Präsident war im März 2025 auf Grundlage eines Haftbefehls des IStGH in der Hauptstadt Manila festgenommen und in die Niederlande ausgeflogen worden. »Es gibt hinreichende Gründe zur Annahme, dass Herr Duterte für Verbrechen gegen die Menschlichkeit wie Mord und versuchten Mord verantwortlich ist«, teilten die Richter des IStGH mit. Duterte weist alle Anschuldigungen zurück.
Duterte erschien mehrfach nicht zu Anhörungen
Bei mehreren Anhörungen war Duterte nicht vor Gericht erschienen, nach Angaben seiner Anwälte war er dazu gesundheitlich nicht in der Lage. Im September erschien er erstmals vor den Richtern bei einer Anhörung. Er ist der erste ehemalige Staatschef aus Asien, dem vor dem IStGH der Prozess gemacht werden soll.
Nach den Regeln des IStGH können Verfahren nicht fortgesetzt werden, wenn ein Angeklagter die Anklage nicht versteht oder nicht in der Lage ist, sich substanziell an seiner Verteidigung zu beteiligen.
AI outlook — possibilities, not facts
Der IStGH wird Beweise hören und ein Urteil über Dutertes Schuld oder Unschuld fällen.
Very likely · Within months
Unabhängig vom Ausgang wird der Fall internationale Debatten über die Verantwortlichkeit von Staatsführern für Menschenrechtsverletzungen auslösen.
Likely · Within months
In the trial over the death of Diego Maradona, the Argentine public prosecutor's office has demanded prison sentences of between four and twelve years for six of the seven defendants in the medical team, including eight to twelve years for three defendants for manslaughter with conditional intent and four to five years for three others for negligent homicide.
Thames Valley Police have admitted the illegality of searches at Prince Andrew's home in February. A High Court judge overturned the orders while police refused to return the seized items.
The Cologne Administrative Court has declared a competition clause of the Federal Network Agency to be unlawful. The railway therefore does not have to reserve capacity for competitors such as Italo on highly congested routes. The decision is final.
The Federal Court of Justice ruled that trans men who were registered as female at the time of the birth of a child before the Self-Determination Act came into force cannot legally recognize paternity.

The Cologne Administrative Court has declared a decision by the Federal Network Agency to be unlawful, which wanted to oblige DB InfraGo to award up to 40 percent of the capacity on highly congested routes to competitors.
The Cologne Administrative Court has overturned a decision by the Federal Network Agency that was supposed to oblige Deutsche Bahn to release capacity for competitors on highly congested routes.