
Bis 2035 muss die Deutsche Bahn ihren Bahnfunk erneuern, da das bisherige 2G-Netz von den Betreibern abgeschaltet wird. Dies bietet Chancen für den Mobilfunk.
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Die Deutsche Bahn nutzt bisher einen Bahnfunk auf 2G-Basis, während die Mobilfunknetzbetreiber ihre 2G-Netze im Jahr 2028 abschalten wollen.
Die Deutsche Bahn hat gerade viele Baustellen. Nur eine von ihnen: Bis 2035 muss sie den Bahnfunk erneuern. Das ist auch nötig. Bisher baut der Bahnfunk nämlich – vereinfacht gesagt – auf dem Mobilfunkstandard 2G auf. Die hiesigen Mobilfunknetzbetreiber wollen ihre 2G-Mobilfunknetze aber allesamt im Jahr 2028 abschalten. Die Bahn will und muss also mit ihrem neuen Bahnfunk im 5G-Zeitalter ankommen.
Damit das gelingt, sollen entlang ihres mehr als 33.000 Kilometer langen Schienennetzes jede Menge neue Funkstandorte entstehen. Dadurch ergibt sich eine einmalige Chance für die deutschen Mobilfunknetzbetreiber Deutsche Telekom, Vodafone, O2 Telefónica und 1&1. Sie könnten die Masten künftig mitnutzen und mit aktiver Technik für ihre Netze ausstatten. Kund:innen könnten dann schneller im Netz surfen, so die Hoffnung.
Schon die Ampel-Regierung hatte bei dem Thema mitgemischt. Im Oktober 2024 hatten die Deutsche Bahn, die vier Mobilfunknetzbetreiber sowie der Bund erklärt, dass sie entlang der Strecke zwischen Hamburg und Berlin ein 5G‑Versorgungskonzept erproben, entwickeln und anwenden wollen. Erste Erfahrungen wollten die Projektpartner bei der Generalsanierung der Strecke gewinnen.

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