
AI-generated summary
Das Kreditinstitut zählt zur europäischen Spitzenliga – bei der Vergütung. Europa-Champion für Kunden und Aktionäre muss das Institut erst noch werden. Das passt nicht zusammen. Yasmin Osman 02.06.2026 - 08:51 Uhr
Artikel anhören
Der Aufsichtsratschef der Deutschen Bank, Alexander Wynaendts (l.) und Vorstandschef Christian Sewing auf der Hauptversammlung 2026. Foto: IMAGO/Hannelore Förster
Die Deutsche Bank ist kein Allerweltsinstitut, und die skandalgeplagte Vergangenheit des Geldhauses zeigt, wie wichtig qualifizierte, unabhängige Aufsichtsräte sind. Und natürlich sind Kontrolleure, die selbstbewussten Vorständen einer global agierenden Bank Paroli bieten können, nicht zum Preis eines Regionalbank-Aufsichtsrats zu haben.
Die Aufregung über das üppige Gehaltsplus für Aufsichtsratschef Alexander Wynaendts, der künftig 1,15 Millionen Euro im Jahr sowie bis zu 150.000 Euro zusätzlich für die Leitung von Ausschüssen verdienen soll, ist dennoch berechtigt. Im Dax war Wynaendts schon zuvor der mit Abstand bestbezahlte Chefkontrolleur.
Und das Grundproblem ist: Die Deutsche Bank mag so komplex und riskant wie internationale Topbanken sein – ist aber bei Weitem nicht so profitabel. Auf Dauer lassen sich Spitzengehälter für Vorstand und Aufsichtsrat aber nur rechtfertigen, wenn die Bank auch Spitzenergebnisse abliefert.
Das ist aber nicht der Fall. Der Rekordgewinn des Geschäftsjahrs 2025, für den sich die Bank auf der Hauptversammlung feiern ließ, mag verglichen mit den Krisen- und Umbaujahren ein großer Fortschritt sein. Doch im Vergleich zu anderen europäischen Großbanken trifft die Bank damit ziemlich exakt den Durchschnitt.
Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige
remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen

Die rasanten Entwicklungen in der Künstlichen Intelligenz (KI) treiben Billioneninvestitionen voran. Unternehmen wie Meta, Amazon und Nvidia investieren massiv, während die Vernetzung und Kreislaufwirtschaft in der Finanzierung eine neue Dimension einleiten. Anleger zeigen Nervosität - könnte dies die nächste Finanzkrise vorbereiten?

Nach dem Scheitern der Handelsgespräche zwischen den USA und Kanada eskaliert der Zollstreit. Über 200 US-Konzerne fordern neue Verhandlungen, während Kanada ab dem 8. September Gegenzölle auf US-Waren plant.

Der erfahrene Industriemanager Andreas Goss, ehemaliger Vorstandschef der Stahlsparte von Thyssenkrupp und früherer Siemens-Manager, leitet seit Mitte Januar die Geschäfte der deutschen Tochtergesellschaft des russischen Ölkonzerns Rosneft.

Südkorea hat eine kommerzielle Testfahrt durch die Nordostpassage gestartet. Das Containerschiff „PanStar Acro“ soll von Busan aus europäische Häfen anlaufen, um Daten über die Effizienz der arktischen Route im Vergleich zum Suezkanal zu sammeln.

US-Präsident Trump intensiviert den 'Wirtschaftskrieg' gegen den Iran, was die Ölpreise treibt. Experten warnen vor einer Verschärfung der Diesel-Versorgungslage in Deutschland, da saisonale Nachfrage und Raffinerieengpässe die Preise auf Rekordniveau heben könnten.

VW-Chef Oliver Blume fordert von der Belegschaft Geschlossenheit angesichts drohender Stellenstreichungen von bis zu 50.000 Arbeitsplätzen. Die IG Metall kritisiert die Renditeziele als unrealistisch und lehnt Werksschließungen strikt ab.