
AI-generated summary
Die EU importiert deutlich mehr Waren aus China als sie dorthin exportiert, was zu einem Handelsungleichgewicht führt. Vor dem Besuch des EU-Handelskommissars in Peking hat die Deutsche Handelskammer in China eine Umfrage unter ihren Mitgliedsunternehmen durchgeführt.
Die EU dringt auf ausgeglichenere Handelsbeziehungen mit China. Vor Gesprächen in Peking mahnt die deutsche Handelskammer, auch die Vorteile der Zusammenarbeit im Blick zu behalten.
Oliver Oehms von der AHK China hofft auf den Dialog zwischen der EU und China. (Archivbild) Foto: Johannes Neudecker/dpa
Peking. Vor der China-Reise von EU-Handelskommissar Maros Sefcovic wirbt die Deutsche Handelskammer in China für Dialog und gezielte Maßnahmen im Handelsstreit. „Entscheidend ist, dass China in den Dialogen neben bestehenden Herausforderungen auch als Partner berücksichtigt wird“, erklärte Oliver Oehms, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Kammer in Nordchina, laut einer Mitteilung.
Die EU solle ihre Maßnahmen auf die Probleme einzelner Branchen zuschneiden. „Wir plädieren deshalb für EU-Initiativen, die Nutzen und Risiken abwägen und auf gezielte, sektorspezifische Instrumente setzen, anstatt pauschale Zölle oder allgemeine Vorgaben zu erlassen“, sagte Oehms.
Er verwies zugleich auf die Vorteile der Zusammenarbeit: Deutsche Unternehmen entwickelten in China zunehmend Wissen, das auch den deutschen Konzernzentralen zugutekomme und ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken könne. Die Wirtschaftspolitik solle diesen Austausch fördern, wo er beiden Seiten nütze.
Viele Firmen erwarten Folgen einer Eskalation
Anlässlich der geplanten Reise veröffentlichte die Kammer vorab ein Ergebnis ihrer diesjährigen Geschäftsklimaumfrage. Die Unternehmen sollten einschätzen, wie stark ihr Geschäft betroffen wäre, wenn die laufenden Handelsverhandlungen zwischen der EU und China keine greifbaren Ergebnisse brächten und eine mit einem Handelskonflikt vergleichbare Lage entstünde. Für diesen Fall erwarten 33 Prozent erhebliche und 47 Prozent moderate Auswirkungen auf ihr China-Geschäft. Insgesamt rechnen damit 80 Prozent mit Folgen. 14 Prozent erwarten keinen Einfluss.
Handelsgespräche in Peking geplant
Sefcovic wird am Donnerstag und Freitag in Peking für Gespräche mit Chinas Handelsminister Wang Wentao erwartet. Die EU dringt auf einen Abbau des Ungleichgewichts im Handel mit China. Sie kauft deutlich mehr Waren aus der Volksrepublik, als sie dorthin verkauft. Peking weist die Kritik an seinen Handelsüberschüssen und Überkapazitäten als protektionistisch zurück.
Veröffentlicht nach den redaktionellen Standards des Handelsblatts. Mehr Informationen finden Sie in unseren Richtlinien.
AI outlook — possibilities, not facts
Die Gespräche zwischen Sefcovic und Wang Wentao werden zu ersten Annäherungen bei sektorspezifischen Handelsfragen führen.
Possible · Within days

Driven by a tech rally on Wall Street and ongoing AI euphoria, the DAX rose by 0.5 percent in the morning. A surprising collapse in German industrial orders in August and rising oil prices cloud the picture.

Uber CEO Dara Khosrowshahi announces the start of robotaxi pilot projects in Munich. The company is investing billions in autonomous infrastructure and plans to acquire Delivery Hero to expand the German market.

Despite the mood of crisis, global companies and states such as Google, Uber and Saudi Arabia are investing billions in Germany. Chancellor Friedrich Merz speaks of the best investment location in the world.

In the Handelsblatt interview, Paulaner owner Florian Schörghuber talks about the success of Spezi, the billion-dollar renovation of the Arabellahaus, hurdles in housing construction and challenges in Chilean salmon farming.

The G7 countries want to release up to 100 million barrels of oil and diesel from strategic reserves to reduce extremely high fuel prices. Experts believe this step is effective, but warn of long-term shortages.

The DAX could rise 0.3 percent today as high US and French government bond yields and political uncertainty in France weigh on ahead of the 2027 presidential election. At the same time, a technology rally on Wall Street and the planned takeover of PTC by Schneider Electric for over 20 billion euros are supporting the market.