Deutschland schiebt rund 30 Afghanen nach Kabul ab
Quick Look
- Deutschland hat rund 30 afghanische Straftäter, darunter Verurteilte wegen Vergewaltigung und Totschlag, nach Kabul abgeschoben.
- Der Flug startete vom Flughafen Leipzig/Halle, wo sich rund 35 Menschen zu einer Protest-Mahnwache versammelten.
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Why It Matters
Deutschland hat im Rahmen seiner Migrationspolitik eine Anzahl von Personen abgeschoben, die sich illegal im Land aufhalten und/oder straffällig geworden sind.
Deutschland hat laut einem Bericht der Nachrichtenagentur dpa etwa 30 Afghanen nach Kabul abgeschoben.
Unter den ausgewiesenen Männern seien Straftäter gewesen, die unter anderem wegen Vergewaltigung, Totschlag und sexueller Nötigung verurteilt worden seien, heißt es in dem Bericht.
Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein, Bayern, Niedersachsen und Baden-Württemberg hätten etwa 30 Ausreisepflichtige für den Flug angemeldet.
Die Maschine sei in der Nacht vom Flughafen Leipzig/Halle aus gestartet.
Ein Reporter der dpa berichtete von vor Ort, dass sich rund 35 Menschen im Terminal aus Protest gegen die Abschiebungen zu einer Mahnwache versammelt hätten.
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Open Questions
- Wie viele weitere Abschiebungen sind geplant?
- Welche genauen Kriterien wurden für die Auswahl der Abgeschobenen angewendet?

