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BackDFB-Spieler beten nach WM-Spiel mit Gegnern – Nmechas Glauben sorgt für Kritik
DFB-Spieler beten nach WM-Spiel mit Gegnern – Nmechas Glauben sorgt für Kritik
Sports
Spiegel Sport6/18/2026Sports2 min readGermany

DFB-Spieler beten nach WM-Spiel mit Gegnern – Nmechas Glauben sorgt für Kritik

Quick Look

  • Nach dem WM-Spiel gegen Curaçao (7:1) beteten DFB-Spieler mit fünf Gegenspielern.
  • Jonathan Tah und Felix Nmecha erklärten die Szene als Ausdruck von Nächstenliebe und Frieden.
  • Nmechas frühere kontroverse Social-Media-Aktivitäten sorgten jedoch für Kritik.

AI-generated summary

Why It Matters

Nach dem WM-Spiel gegen Curaçao (7:1) kam es zu einer Gebetsszene zwischen deutschen Spielern und Gegnern, die für Aufsehen sorgte. Felix Nmecha und Jonathan Tah äußerten sich dazu.

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Es gehe um mehr als Fußball. »Es geht um Liebe, es geht um Nächstenliebe, es geht um Frieden, Dankbarkeit. Das sind die Werte, die wir nach außen vermitteln wollen.«

Der Gebetskreis von Tah und Nmecha mit fünf Gegenspielern nach der Auftaktpartie gegen Curaçao (7:1) hatte für Aufsehen gesorgt. Im Interview mit Tokio Hotel-Mitglied und MagentaTV-Reporter Tom Kaulitz sagte Tah nun, wie es zu der Szene kam. »Um ehrlich zu sein: Felix hat mich angesprochen, ob ich Bock hätte«, so Tah.

Er und Nmecha beteten auch privat öfter gemeinsam und sprechen über ihre Religion. Schon nach dem Testspiel gegen die USA Anfang des Monats habe es ein Gebet mit Gegenspielern gegeben. Weil Nmecha zudem einen Spieler aus Curaçao kenne, habe man beschlossen, das auch nach dem Auftaktspiel wieder zu machen.

Auch Nmecha äußerte sich. »Ich kenne einen Spieler von Curaçao: Kenji Gorré«, berichtete Initiator Nmecha bei Sky Sport und erzählte: »Schon vor dem Spiel hatten wir vereinbart, dass wir danach zusammenkommen wollen, unabhängig vom Ergebnis, um zu zeigen, dass wir Brüder in Christus sind und es im Leben mehr gibt als Fußball.«

Gemeinsam beten zu können, ergänzte der tiefgläubige Dortmunder, »ist etwas sehr Schönes. Auf dem Platz ist man Gegner und kämpft gegeneinander, danach ist man aber Familie in Christus. Ich wollte Kenji und den Jungs von Curacao dafür danken, denn so etwas ist nach einer Niederlage nicht selbstverständlich. Das war ein sehr besonderer Moment.«

Aus Rüdigers Sicht wurde die Szene medial aufgebauscht. Er ging nicht näher darauf ein, warum er das so sieht. Im DFB-Team sei das religiöse Bekenntnis von Nmecha kein Thema, sagte Rüdiger. Der Abwehrspieler ist selbst praktizierender Muslim.

Nmechas Glaubensverständnis sorgte in der Vergangenheit für Kritik. Auf Social Media war er damit aufgefallen, christlich-konservative Positionen zu liken. Er hatte Posts geteilt, die als homophob und queerfeindlich gewertet wurden. Mehr über Nmecha, der im Fußball die Chance zur Lobpreisung des Herrn sieht, lesen Sie hier.

Open Questions

  • Wie wird die Kritik an Nmechas Glauben weiter aufgenommen?
  • Gibt es weitere ähnliche Gebetsaktionen im Sport?

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This article was originally published by Spiegel Sport.

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