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DGB fordert mehr Hitzeschutz für Beschäftigte
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Spiegel Wirtschaft18 hours agoLabor1 min readGermany

DGB fordert mehr Hitzeschutz für Beschäftigte

Quick Look

  • Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) fordert angesichts einer Umfrage, die hohe Hitzebelastung bei mehr als jedem dritten Beschäftigten zeigt, verstärkte Schutzmaßnahmen.
  • Besonders betroffen sind Außenarbeiter und jene unter Zeitdruck, was die Wirtschaft jährlich Millionen kostet.

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Why It Matters

Die DGB-Vorsitzende Yasmin Fahimi fordert angesichts einer Umfrage, die eine hohe Hitzebelastung bei Beschäftigten aufzeigt, mehr Hitzeschutzmaßnahmen.

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Zahlreiche Beschäftigte seien von Hitzestress besonders betroffen, sagte Fahimi. Unter Berufung auf eine neue DGB-Umfrage nannte sie vor allem Beschäftigte, die draußen arbeiten, unter extremem Zeitdruck stehen oder besonders schwer körperlich arbeiten.

Forderungen nach einem Ausfallgeld mit staatlicher Hilfe hatte es in der Vergangenheit etwa schon von der IG BAU gegeben – und zwar für Tage, an denen Rekordwerte herrschen und es heißen müsse: »runter vom Bau, vom Feld, von der verschmutzten Dachterrasse«. Im Dachdeckerhandwerk gibt es bereits ein Ausfallgeld, wenn ein Arbeitseinsatz bei zu hohen Temperaturen abgesagt werden muss.

Jeder Dritte im Hitzestress

Eine Umfrage im Auftrag des DGB unter 4000 Beschäftigten zeigt: Schon heute fühlt sich insgesamt mehr als jede und jeder dritte Beschäftigte durch hohe Temperaturen bei der Arbeit stark oder eher stark belastet – vor allem bei Tätigkeiten im Freien. In Innenräumen kommt es demnach auf die Ausgestaltung an. Ohne Sonnenschutz oder Klimaanlage zeigt sich drinnen sogar bis zu jeder Zweite durch Hitze deutlich beeinträchtigt.

Laut der DGB-Befragung hängt das Gefühl, durch Hitze belastet zu sein, auch vom sonstigen Arbeitsstress ab. 23 Prozent der Beschäftigten ohne Zeitdruck geben deutliche Hitzebelastungen an. Bei Beschäftigten, die oft unter Zeitdruck arbeiten, sind es 48 Prozent. Und vielleicht weniger überraschend: Auch körperlich schwere Arbeit geht deutlich öfter mit starker Hitzebelastung einher.

Fahimi erinnerte daran, dass es etwa Pflegekräfte, Paketzusteller oder Einsatzkräfte bei Hitze oft schwer haben. Die Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbunds warnte vor Arbeitsausfällen, Produktionseinbrüchen und Unfällen durch Hitze. Jeder Hitzetag koste die Wirtschaft 431 Millionen Euro. »Wir können es uns nicht mehr leisten, untätig zu sein.« Nötig sei mehr Hitzeschutz.

Open Questions

  • Wie wird die Regierung auf die Forderungen reagieren?
  • Welche konkreten Hitzeschutzmaßnahmen werden umgesetzt?

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This article was originally published by Spiegel Wirtschaft.

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