Die besten Gaming-Headsets: Testsieger, Technologiesieger und Preis-Leistungs-Sieger
Eine Bestenliste für kabellose Gaming-Headsets mit Fokus auf Soundqualität, Tragekomfort und Kompatibilität.
Quick Look
- Der Artikel präsentiert eine Bestenliste der besten Gaming-Headsets, basierend auf Tests zu Soundqualität, Funktionsumfang, Tragekomfort und Akkuleistung.
- Das Razer Blackshark V3 Pro wird als Testsieger gekürt, das Steelseries Arctis Nova Pro Omni als Technologiesieger und das Hyperx Cloud Alpha Wireless als Preis-Leistungs-Sieger.
- Wichtige Aspekte wie Konsolenkompatibilität, Verarbeitung, Mikrofon und Noise Cancelling werden ebenfalls beleuchtet.
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Why It Matters
Der Artikel ist eine Bestenliste für Gaming-Headsets, die auf Tests von Soundqualität, Funktionsumfang, Tragekomfort und Akkuleistung basieren.
Auch wenn die richtige Peripherie einen nicht automatisch zum Pro-Gamer macht, können hochpräzise Gaming-Mäuse (Bestenlisten), individuell einstellbare mechanische Tastaturen (Bestenlisten) oder ein hochwertiges Gaming-Headset einen Vorteil verschaffen und das Spielerlebnis generell bereichern.
Das richtige Headset zu finden, ist dabei nicht gerade leicht. Mittlerweile sind die meisten Gaming-Headsets kabellos. Auch Surround Sound ist kein Alleinstellungsmerkmal mehr. Neben einer verzögerungsfreien Funkverbindung sind natürlich die Soundqualität, die Akkuleistung und vor allem auch der Tragekomfort essenziell. Möchte man das Gaming-Headset nicht nur am Computer verwenden, ist hier auch die Kompatibilität zu anderen Systemen wie Konsolen, Tablets und Smartphones relevant.
Für unsere Bestenliste haben wir Gaming-Headsets auf ihre Soundqualität, ihren Funktionsumfang, den Tragekomfort und die Akkuleistung getestet und zeigen, welches das für uns de facto beste Modell ist. Neben dem Testsieger küren wir zudem einen Technologiesieger und einen Preis-Leistungs-Sieger.
Da Produktpreise mehrheitlich tagesformabhängig sind, können die im Text verlinkten Beträge bereits nach kurzer Zeit vom derzeitigen Preis abweichen. Wir aktualisieren unsere Bestenlisten regelmäßig mit neuen Tests und passen in diesem Zusammenhang auch die im Text verlinkten Preise händisch an. Zusätzlich verwenden wir in unseren Artikeln Bestpreis-Widgets, die immer automatisch den tagesaktuellen Preis abbilden.
Welches sind die besten Gaming-Headsets?
Unser Testsieger ist das Razer Blackshark V3 Pro für 215 Euro. Mit hochwertiger Verarbeitung, astreinem Sound der Lautsprecher und des Mikrofons, super Tragekomfort sowie solidem ANC bietet es das rundum beste Gesamtpaket zu einem angemessenen Preis für uns.
Als Technologiesieger geht das Steelseries Arctis Nova Pro Omni für 399 Euro hervor. Nicht nur der Sound überzeugt: Neben einer ausgereiften App mit vielen Soundeinstellungen bereichert es mit Wechselakku, Basisstation samt OLED-Display und extrem bequemen Ohrpolstern jede Gaming-Session.
Der Preis-Leistungs-Sieger ist das Hyperx Cloud Alpha Wireless für 111 Euro. Es liefert hervorragenden Sound und einen unglaublich starken Akku, der das Headset 300 Stunden im Einsatz hält. Lediglich bei der Software muss man hier Abstriche im Funktionsumfang machen.
Gaming-Headsets für Xbox, PS5 und Nintendo Switch
Der Fokus dieser Bestenliste liegt zwar auf Gaming-Headsets für den PC, wir wollen Headsets für Konsolen wie der Xbox, PS5 und Nintendo Switch aber nicht komplett unerwähnt lassen. Während viele PC-Gaming-Headsets auch kompatibel zu anderen Plattformen wie Konsolen, Gaming-Handhelds, Smartphones und Tablets sind, haben manche Hersteller eine Version ihres Headsets speziell für Konsolen veröffentlicht.
Die meisten Gaming-Headsets für den PC können sich normalerweise problemlos auch mit der PS5 verbinden, bei der Xbox sieht das allerdings anders aus. Diese verwendet die Xbox-Wireless-Technologie, welche nur zertifizierten Geräten eine reibungslose kabellose Verbindung ermöglicht. Hat ein Headset diese Zertifizierung nicht, kann es zwar trotzdem per Kabel angeschlossen und an der Konsole verwendet werden, der kabellose Betrieb bleibt auf der Xbox allerdings außen vor.
Von den Headsets aus dieser Bestenliste gibt es das Steelseries Arctis Nova Pro Wireless auch in den Versionen Pro Wireless X für Xbox und P für die PS5. Das Modell Arctis Nova 7 Gen 2 wird ebenfalls in den Versionen X und P angeboten. Das Razer Blackshark V3 Pro gibt es außer für den PC ebenfalls in einer Variante für die Xbox und die PS5. Die Playstation-Version ist bis auf das Branding aber identisch mit dem PC-Headset. Der Dongle der Xbox-Version hat hingegen einen Schalter, um zwischen PC- und Xbox-Verbindung wechseln zu können. Das ist vor allem für diejenigen interessant, die das Blackshark V3 Pro neben der Xbox Series X und S auch am PC verwenden möchten.
Was muss man beim Tragekomfort von Gaming-Headsets beachten?
Leider hilft der beste Sound nichts, wenn das Tragen des Gaming-Headsets bereits nach kurzer Zeit unangenehm wird. Tragekomfort ist besonders bei längeren Gaming-Sessions essenziell. Schwierig ist nur, dass Köpfe und Ohren von Person zu Person unterschiedlich groß und geformt sind. Was beim einen super bequem das komplette Ohr umschmeichelt, drückt beim anderen unangenehm auf den Knorpel.
Wir können in unseren Tests nur unser persönliches Befinden so gut wie möglich abbilden, um einen Eindruck zu verschaffen. Generell gilt: Wer die Möglichkeit hat, das Headset vorher probezugtragen, sollte die Gelegenheit wahrnehmen, um späteren Frust zu vermeiden.
Wichtige Elemente, die den Tragekomfort beeinflussen, sind ein größenverstellbares Kopfband, die Form, Größe und die Beschaffenheit der Ohrpolster, die Spannung des Kopfbügels und das Gewicht der Kopfhörer. Generell empfehlen wir den Griff zu Over-Ear-Kopfhörern, da diese unserer Erfahrung nach am längsten bequem zu tragen sind. Eine Bonuseigenschaft von Over-Ear-Modellen ist zudem die bessere Abschirmung nach außen. Wer sich voll auf sein Spiel konzentrieren will, sollte nicht zu viel von der Umgebung mitbekommen.
Die Kopfbügelspannung muss ausreichend hoch sein, sodass das Headset stets sicher auf dem Kopf sitzt, ohne zu verrutschen. Wer plant, länger als eine halbe Stunde am Stück zu zocken, sollte zudem unbedingt auf die Beschaffenheit der Ohrpolster achten. Ist der Überzug aus billigem Kunststoff oder die Belüftung der Ohren nicht ausreichend, beginnt man schnell darunter zu schwitzen. Das ist unangenehm, vorwiegend im Sommer, und lenkt beim Spielen ab.
Wer von Haus aus schnell schwitzt, sollte im Vorfeld klären, ob es Ersatzohrpolster für das Headset gibt und ob man diese gegebenenfalls abnehmen und für eine Reinigung zwischehenzeitlich in der Waschmaschine waschen kann. Ersatzpolster sind vorrangig bei teuren Headsets wichtig, schließlich will man die hochpreisigen Geräte nicht nur wegen verschmutzter Polster ausmustern.
Was ist bei der Verarbeitung eines Gaming-Headsets wichtig?
Selbst günstigere Headsets sind mittlerweile ordentlich verarbeitet. Die Unterschiede liegen im Detail und betreffen in erster Linie Haptik, Optik und Beschaffenheit des verwendeten Materials. Billiger Kunststoff wirkt schnell abgenutzt und speckig. Kunststoffscharniere und Gelenke haben häufiger das Problem, dass sie nicht besonders belastbar sind.
Idealerweise bestehen die am meisten belasteten Teile aus Metall, um eine Langlebigkeit zu garantieren. Zudem sollte nichts klappern oder quietschen – insbesondere, während das Headset auf dem Kopf sitzt. Headsets mit Klapp-Funktion sind zwar praktisch, da man sie aufgrund ihrer Kompaktheit besser transportieren kann, allerdings sorgt das Einklappen der Gelenke für erhöhten Verschleiß.
Ein hohes Gewicht spricht zwar für stabile Metall-Komponenten, es belastet aber auch die Nackenmuskulatur. Allzu schwer sollte ein Gaming-Headset daher auf keinen Fall sein. Besonders dann nicht, wenn es für mehrere Stunden auf dem Kopf sitzt. Die meisten Headsets dieser Bestenliste wiegen zwischen 300 und 350 g. Am schwersten ist aktuell das JBL Quantum 950 mit knapp 400 g Eigengewicht.
Bei kabellosen Headsets sitzen die Bedienelemente grundsätzlich am Gehäuse des Kopfhörers. Unterschiede zwischen ihnen gibt es aber trotzdem. Sind Lautstärkeregler und Tasten nicht klar unterscheidbar, kann das während des Games wichtige Sekunden kosten. Die Bedienelemente sollten mit einem Griff sofort erreichbar und identifizierbar sein. Texturierte Oberflächen, etwa beim Lautstärkeregler, bieten zudem zusätzliche Griffigkeit.
Wie wichtig ist die Soundqualität bei Gaming-Headsets?
Guter Sound ist wichtig, denn er sorgt zum einen für Immersion beim Spielen und zum anderen verschafft er im Bereich kompetitiver Spiele klare Vorteile. Bei taktischen Shootern wie Counter-Strike 2 oder Valorant erhöht etwa das schnelle und korrekte Lokalisieren von Schritten die eigenen Gewinnchancen. Sind Geräusche oder deren Richtung nicht klar zuordenbar, ist das ein signifikanter Nachteil und sorgt für Frust.
Zum Glück findet man richtig unbrauchbaren Sound selbst bei günstigen Headsets nur noch selten. Zwar sind Qualitätsunterschiede zwischen günstigen, mittelpreisigen und teuren Headsets definitiv hörbar, am Ende kommt es aber natürlich auch auf den eigenen Anspruch an.
Viele Gaming-Kopfhörer der Einsteiger-Klasse kaschieren schwachen oder unsauberen Klang durch stark angehobene Höhen und Tiefen. Das beschert zwar druckvollen Sound bei Explosionen und Ähnlichem, führt aber dazu, dass feine Klänge untergehen. Das Ergebnis ist ein matschiger und wenig differenzierter Sound.
Wer regelmäßig längere Gaming-Sessions abhält und hohe Ansprüche an eine ordentliche Dynamik hat, sollte sich trotzdem lieber für ein Modell ab 100 Euro aufwärts entscheiden. Hier sind hochwertigere Lautsprecher verbaut und der Klang ist insgesamt runder und besser abgestimmt. Zudem bieten die meisten von ihnen auch Programme an, mit denen man den Sound per Equalizer noch einmal mehr den eigenen Ansprüchen entsprechend formen kann.
Neben Stereo-Sound bieten die meisten Gaming-Headsets ab Mittelklasse und aufwärts virtuellen Surround-Sound. In der Theorie sind mit Raumklang ausgestattete Modelle klar im Vorteil, die Umsetzung ist aber nicht immer gelungen. Eine Richtungsbestimmung fällt mit echtem Surround-Sound deutlich leichter als mit nur zwei Tonquellen. Durch den bei Gaming-Headsets emulierten Raumklang steht und fällt die Präzision der Geräuschortung mit der dafür verwendeten Software.
Unserer Erfahrung nach ist selbst ein eher durchwachsener Surround-Sound bei Einzelspieler-Games häufig noch zu gebrauchen. Bei kompetitiven Online-Shootern verdirbt er aber mehr den Spaß, als dass er gewinnbringend ist. Der Taktik-Shooter Valorant hat eine Surround-Sound-Simulation ins Spiel gecodet. In so einem Fall sollte man ohnehin keinen Surround-Sound per Headset hinzuschalten und nur die Stereo-Ausgabe verwenden. Letztlich ist der virtuelle Surround-Sound aber nicht mit echtem 5.1- oder 7.1-Sound vergleichbar.
Worauf kommt es beim Mikrofon an?
Ein vernünftiges Headset-Mikrofon ist für Sprach-Chats unerlässlich. Natürlich gibt es auch hier spürbare Unterschiede in der Qualität, an ein Studiomikrofon kommen sie aber alle nicht heran. Neben der generellen Klangqualität gibt es auch enorme Unterschiede in der Empfindlichkeit. Hier ist ein Geräuschfilter und/oder ein Noise-Gate für das Mikrofon essenziell und je nach Hersteller auch Teil der Software. Selbst bei höherpreisigen Headsets kann das Mikrofon noch blechern klingen, übersteuern und von permanentem Rauschen begleitet sein.
Schließlich haben alle von uns bisher getesteten Gaming-Headsets ein Mikrofon, das vollkommen ausreichend für den Voice-Chat mit Freunden oder dem Team im Spiel ist. Zum Streamen auf Twitch würden wir aber nach wie vor zu einem eigenständigen Mikrofon raten.
Neben klanglichen Qualitätsunterschieden ist auch die Implementierung des Mikrofons von Gerät zu Gerät unterschiedlich. Manche Mikrofone sind fest verbaut und lassen sich, wie beim Astro A50 Gen 5, nach oben und unten schieben. Bei einigen Gaming-Headsets lässt sich das Mikro sogar abnehmen oder im Fall von Steelseries im Kopfhörergehäuse verstauen. Das ist hauptsächlich dann praktisch, wenn man die Kopfhörer auch unterwegs zum Musikhören verwenden möchte, ohne dabei permanent ein Mikrofon vor dem Gesicht hängen zu haben.
Warum zu einem Gaming-Headset mit Noise Cancelling greifen?
Noise Cancelling (häufig auch ANC für Active Noise Cancelling) ist ein Feature, das bei vielen regulären Kopfhörern schon seit mehreren Jahren zum Funktionsumfang dazugehört. Auch im Gaming-Bereich findet Noise Cancelling immer mehr Einsatz. Gaming-Headsets sind traditionell Over-Ear und schirmen damit von Natur aus bereits einiges an Umgebungsgeräuschen ab. Völlige Funkstille herrscht aber trotzdem nicht. Besonders wenn man sich das PC-Zimmer mit jemandem teilt, können Tastaturgetippe, Lüftergeräusche und Co. die Konzentration beim Spielen stören.
Headsets mit Noise Cancelling sind mit zusätzlichen Mikrofonen ausgestattet, die nur dafür da sind, Außengeräusche aufzunehmen. Darauf basierend spielen die Kopfhörer eine gegensätzliche Schallwelle ab, wodurch der Klang der Außengeräusche unterdrückt und im Idealfall komplett ausgeblendet wird.
Wie effektiv Noise Cancelling bei Gaming-Headsets ist, hängt von mehreren Faktoren ab. Headsets, die nur ein Mikrofon zum Noise Cancelling verwenden, haben es häufig schwieriger, die Umgebungsgeräusche auszublenden als solche, die mehrere dedizierte Mikrofone verwenden. Auch ist entscheidend, wie gut die Kopfhörer das Ohr umschließen und versiegeln. Bereits kleinste Abstände zwischen Kopf und Headset können sich auf die Effektivität des Noise Cancelling auswirken. Besonders Brillenträger sind hier im Nachteil.
Aktiviert man Noise Cancelling am Headset, wirkt sich das zudem auf die Akkulaufzeit aus. Wer besonders lange mit einer Akkuladung auskommen möchte, sollte die Technologie also punktuell anstatt dauerhaft einsetzen. Auch der Klang wird bei eingeschaltetem Noise Cancelling beeinflusst, da zeitgleich Schallwellen hinzugefügt werden, um die Außengeräusche zu neutralisieren.
Generell bleibt zu sagen, dass Noise Cancelling bei Gaming-Headsets zwar ein praktisches Feature ist, es hier allerdings von Headset zu Headset unterschiedlich gut funktioniert. An das ANC von Kopfhörern wie dem Sony WH-1000XM6 (Testbericht) kommen die Headsets aus unseren Tests bisher nicht heran.
Welche Verbindungsmethoden sind bei einem Gaming-Headset wichtig?
Bei kabellosen Gaming-Headsets ist die 2,4-GHz-Funkverbindung das Nonplusultra. Im Vergleich zu Bluetooth entsteht deutlich weniger Latenz und daher nicht die Gefahr, Geräusche im Spiel erst zu spät wahrzunehmen. Viele Gaming-Headsets sind aber dennoch auch mit Bluetooth ausgestattet. Zum einen, um sie auch fernab vom PC verwenden zu können und zum anderen, um das Smartphone zeitgleich mit dem Headset zu verbinden.
Geräte wie das Razer Blackshark V3 Pro, das Steelseries Arctis Pro Wireless und das JBL Quantum 950 unterstützen zudem die gleichzeitige Audioausgabe von Smartphone und PC über das Headset. So kann man während des Spielens Anrufe entgegennehmen oder Musik über das Smartphone streamen. Für eine möglichst latenzfreie Übertragung per Bluetooth sollten sowohl Sender als auch Empfänger den aptX-Low-Latency-Codec unterstützen.
Die Funkverbindung kommt mittels eines USB-Funk-Dongles zustande, der mit dem Gaming-Headset mitgeliefert wird. Diesen steckt man einfach in einen freien USB-Port am PC und kann dann
Open Questions
- Welche weiteren Modelle wurden in der Bestenliste getestet?
- Wie wurden die Testkriterien genau gewichtet?




