
Kernarbeitszeit zwischen 9 und 17 Uhr - oft im Widerspruch zur inneren Uhr
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Die traditionelle Arbeitszeit in Deutschland steht seit Jahren unter Diskussion.
Berlin. Neun Uhr Morgenkonferenz, zehn Uhr Jour fixe, elf Uhr der erste Kundentermin: Die deutsche Arbeitswelt ist nicht für Spätaufsteher gemacht. Eine Kernarbeitszeit ist in Deutschland zwar nicht gesetzlich vorgeschrieben, in vielen Büros arbeiten die Menschen aber zwischen neun und 17 Uhr – und damit oft gegen ihren eigenen biologischen Rhythmus. Denn jeder hat sie: die innere Uhr, die tief in den Genen verankert ist. Ohne sie läuft nichts. Sie steuert den Schlaf-Wach-Rhythmus. Unsere Stimmung. Unseren Stoffwechsel. Auch unsere Leistungsfähigkeit. Und trotzdem wird sie oft einfach ignoriert. Von jedem selbst. Der Gesellschaft. Dem Arbeitgeber. Dabei zeigt die Wissenschaft: Passt die Arbeitszeit zum Rhythmus der inneren Uhr, gewinnen alle.
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Erhöhter Druck auf Unternehmen, flexiblere Arbeitszeiten anzubieten
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