Die Midterms in Zahlen und Karten
Republikaner und Demokraten kämpfen um die Kontrolle im Senat, Repräsentantenhaus und in 36 Bundesstaaten
Quick Look
- Zwei Jahre nach Trumps Amtsantritt finden in den USA Zwischenwahlen statt.
- 35 Senatoren, alle 435 Abgeordneten des Repräsentantenhauses sowie Gouverneure in 36 Bundesstaaten werden gewählt.
- Die Republikaner halten derzeit die Mehrheit in beiden Kammern und bei den Gouverneuren.
AI-generated summary
Why It Matters
Zwischenwahlen zwei Jahre nach Amtsantritt eines Präsidenten gelten traditionell als Stimmungstest für seine Regierung. Häufig wurde die Partei des Amtsinhabers von den Wählerinnen und Wählern abgestraft.
Die Zwischenwahlen zwei Jahre nach Amtsantritt eines Präsidenten sind traditionell ein Stimmungstest für seine Regierung. Häufig wurde die Partei des Amtsinhabers von den Wählerinnen und Wählern abgestraft.
Sollten die Republikaner dieses Mal die Mehrheit in einer oder beiden Kammern verlieren, würde es für Trump schwieriger, Gesetze durch das Parlament zu bringen. Seine zweite Amtszeit dauert noch bis Anfang 2029.
Senat
Im Senat, dem Oberhaus des Kongresses, stellt jeder Bundesstaat unabhängig von seiner Einwohnerzahl zwei Vertreterinnen oder Vertreter - also gibt es insgesamt 100 Senatorinnen und Senatoren. Jetzt werden 35 von ihnen neu gewählt.
Bislang stellen die Republikaner mit 53 Senatoren die Mehrheit. Die Demokraten mit ihren aktuell 47 Senatoren - darunter zwei Unabhängige - müssen also vier Sitze dazugewinnen, um auf eine Mehrheit von 51 Senatorinnen und Senatoren zu kommen. Bei einem Gleichstand von 50 zu 50 entscheidet die Stimme des republikanischen Vizepräsidenten JD Vance.
In Georgia gibt es eine Besonderheit: Kommt bei der Senatswahl keiner der Kandidaten in diesem Bundesstaat auf mehr als 50 Prozent der Stimmen, wird für den 1. Dezember eine Stichwahl angesetzt.
Repräsentantenhaus
Im Repräsentantenhaus, dem Unterhaus des Kongresses, werden alle 435 Abgeordneten neu gewählt. Hier stellt anders als im Senat jeder Bundesstaat eine Anzahl an Abgeordneten, die grob verhältnismäßig zu seiner Einwohnerzahl ist. Das reicht von 52 Sitzen für kalifornische Abgeordnete bis zu jeweils einem Abgeordneten aus Alaska, Delaware, North Dakota, South Dakota, Vermont und Wyoming.
Bislang haben die Republikaner hier eine sehr knappe Mehrheit. Die Demokraten müssen mindestens vier Sitze dazugewinnen, um Trumps Partei die Kontrolle im Unterhaus abzunehmen und selbst 218 Parlamentarier und damit die knappest mögliche Mehrheit zu stellen.
Gouverneure
In 36 der 50 US-Bundesstaaten finden zudem Gouverneurswahlen statt. Momentan stellen die Republikaner 26 Gouverneure, die Demokraten 24. Seit 2010 gibt es mehr republikanische als demokratische Gouverneure.
Open Questions
- Welche konkreten Kandidaten treten in den einzelnen Bundesstaaten an?
- Wann werden die Wahlergebnisse voraussichtlich vorliegen?
- Welche Auswirkungen hätte ein Machtwechsel im Repräsentantenhaus auf Trumps legislative Agenda?





