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Der Artikel diskutiert den öffentlichen Druck auf Sportler, ihre Karriere zum richtigen Zeitpunkt zu beenden, und verwendet Novak Djokovic und Venus Williams als Beispiele, um unterschiedliche Situationen im Profitennis zu illustrieren.
Auch dieses Mal waren wieder schnell Tennisexperten zu hören, die behaupten, dass Novak Djokovic den Zeitpunkt verpasst hat. Den Zeitpunkt, eine glorreiche Tenniskarriere genauso glorreich und souverän zu beenden. Viele Fans von Sportlerinnen und Sportlern erwarten, dass ihre Lieblinge „auf dem Höhepunkt“ aufhören.
Vielleicht tun sie das, weil sie nach der Identifikation mit diesen Stars den vermeintlichen Abstieg, in gewissem Sinne auch ihren, nicht ertragen wollen. Wenn diese zu „Helden“ erkorenen nicht Folge leisten, wenn man dabei zusehen kann, wie sie erst ein bisschen und dann immer deutlicher ihre Leistungsfähigkeit einbüßen, gilt das manchem als schmerzhafter Makel. Mitunter verwandelt sich Sympathie in beißende Kritik: Der konnte den Hals nicht vollkriegen!
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Es ist irreführend, wenn man Djokovic nun unterstellt, er sei im reifen Sportleralter von 39 Jahren nicht mehr in der Lage, um die großen Titel zu spielen. Im Januar erreichte er bei den Australian Open das Finale, im Juli in Wimbledon das Halbfinale. Er ist Fünfter der Weltrangliste, obwohl er abseits der Grand-Slam-Turniere kaum noch spielt. Die Niederlage bei den US Open ist seine erste Erstrundenniederlage bei einem Major seit 20 Jahren, die erste bei 19 Teilnahmen in New York.
Wer sich mit der Frage beschäftigt, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist aufzuhören, sollte nicht auf Djokovic schauen, sondern auf Venus Williams. Die spielte, während Djokovic ausschied, ebenfalls ihre Erstrundenpartie bei den US Open. Sie verlor. Wie immer, wenn sie in den vergangenen drei Jahren zu einem ihrer 15 Profimatches angetreten ist. Wie fast immer, wenn sie in den vergangenen acht Jahren bei einem Grand-Slam-Turnier am Start war.
Was Williams im Alter von 46 Jahre leistet, ist beeindruckend. Doch anders als Djokovic darf sie auf der Profitour nur weiterhin spielen, weil ihr Turnierveranstalter rund um den Globus bereitwillig Wildcards geben. Die würden andernfalls meist an Talente gehen, die sehnsüchtig auf ihre große Chance im Tennis-Business warten. Wann Venus Williams ihre Karriere beendet, ist – genau wie bei Djokovic – allein ihre Entscheidung; wann sie keine Freifahrtscheine mehr erhält, nicht. Es wird Zeit.

Juventus Turin verhandelt über eine Leihe des deutschen Nationalstürmers Nick Woltemade von Newcastle United. Liverpool hat hingegen den französischen Nationalspieler Bradley Barcola von Paris Saint-Germain für eine Basisablöse von 125 Millionen Euro plus Boni bis zu 145 Millionen Euro verpflichtet. Zusätzlich wechselt die deutsche Fußballnationalspielerin Carlotta Wamser von Bayer Leverkusen zu Manchester City für eine Rekordablöse von 650.000 Euro in der Frauen-Bundesliga, während Max Meyer nach fünf Jahren im Ausland in die Regionalliga West zu Rot-Weiß Oberhausen zurückkehrt.
Der Engländer Joe Dean gewann die British Masters in Sutton Coldfield mit einer fehlerfreien 63er-Runde und drei Schlägen Vorsprung. Nachdem er sieben Schläge Rückstand hatte, startete er eine Aufholjagd mit neun Birdies und keinem Schlagverlust. Der 32-Jährige hatte während der Corona-Pandemie als Lebensmittellieferant gearbeitet, um seine Golfkarriere zu finanzieren. Er erhielt 510.000 Euro Preisgeld und dankte seiner Ehefrau Emily, die ihn als Caddie begleitete.
Zweitligist VfL Osnabrück trifft im DFB-Pokal auf Rekordmeister Bayern München. Trainer Timo Schultz betont die Siegeschancen seines Teams und verweist auf den historischen Sieg von 1978. Osnabrück trägt ein Sondertrikot zum Gedenken an den damaligen Erfolg.

Michel Platini kritisiert Gianni Infantino wegen der umstrittenen WM-Rechteverkäufe, politischer Einmischung im Fall Balogun-Trump und der Rote-Karte-Situation beim WM-Finale. Er fordert Infantinos Rücktritt und ein Strafverfahren, während er zugleich seine eigene Rolle im FIFA-Skandal von 2015 thematisiert.

Borussia Dortmund gewann am Samstag 2:0 gegen den Hamburger SV dank zweier griechischer Neuzugänge, doch Giannis Konstantelias zog sich in der 51. Minute einen Kreuzbandriss zu und fällt für Monate aus. Trainer Niko Kovac bestätigte den Schock und sprach über mögliche Nachverpflichtungen sowie Alternativen im Kader, während die Abwehr weiterhin personell angespannt bleibt.

Novak Djokovic verlor seine Erstrundenpartie bei den US Open gegen Mariano Navone mit 6:7, 7:5, 6:4, 2:6, 1:6 nach vier Stunden und 36 Minuten Spielzeit. Trotz der Niederlage gratulierte er seinem Gegner sportlich und erhielt vom Publikum lauten Applaus.