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Donald Trump: US-Republikaner verurteilen Trumps Aussetzung von neuen Russlandsanktionen
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Spiegel Ausland2 hours agoPolitics2 min readGermanyView translation

Donald Trump: US-Republikaner verurteilen Trumps Aussetzung von neuen Russlandsanktionen

US-Präsident Donald Trump hat kurz vor Inkrafttreten ein Sanktionspaket gegen Russland auf Eis gelegt, was parteiübergreifend auf scharfe Kritik stößt.

Quick Look

  • US-Präsident Donald Trump hat die Umsetzung neuer Sanktionen gegen Russland gestoppt, was bei Republikanern und Demokraten für Empörung sorgt.
  • Kritiker werfen ihm vor, vor Wladimir Putin zu kapitulieren und das nationale Interesse zu missachten.

AI-generated summary

Why It Matters

Das Sanktionspaket war nach dem Tod des Senators Lindsey Graham parteiübergreifend verabschiedet worden. Es zielte darauf ab, den Kreml im Ukrainekrieg durch weitreichende Strafmaßnahmen unter Druck zu setzen.

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Auch republikanische Kongressmitglieder haben die Aussetzung neuer Sanktionen gegen Russland durch US-Präsident Donald Trump scharf verurteilt. »Mehr als unverantwortlich«, schrieb der republikanische Senator Thom Tillis auf der Plattform X. »Es ist unerhört, dass diese Regierung vor einem russischen Diktator kapituliert, der illegal in die Ukraine eingefallen ist und jeden Tag unschuldige Zivilisten niedermetzelt.« Wenn Trump Energiepreise tatsächlich senken wolle, könne er das tun, indem er den Konflikt mit Iran löse – und nicht, indem er Russlands Präsidenten Wladimir Putin einen Gefallen tue.

Der republikanische Abgeordnete aus dem Repräsentantenhaus, Don Bacon, kritisierte auf X, dass Trump den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine verlängere, statt ihn zu beenden. Sein Parteikollege, der Senator John Cornyn, teilte dort einen Artikel über Trumps Maßnahme und schrieb dazu: »Lindsey wäre entsetzt.« Der US-Präsident hatte vor knapp einem Monat ein Sanktionspaket gegen Russland unterzeichnet, das den Namen des im Juli gestorbenen Senators und Trump-Vertrauten Lindsey Graham trägt.

Graham hatte das Gesetz maßgeblich vorangetrieben – nach seinem Tod fand es im Kongress eine parteiübergreifende Mehrheit. Ziel des Gesetzes war es, den Kreml im Ukrainekrieg mit neuen weitreichenden Strafmaßnahmen stärker unter Druck zu setzen. Doch Trump legte die darin vorgesehenen Zölle nun kurz vor ihrem Inkrafttreten auf Eis. Die drastischen Strafmaßnahmen ruhen bis auf Weiteres, wie aus einem am Freitag veröffentlichten Dekret hervorging. Trumps Begründung: Aktuell liege das »im nationalen Interesse« der USA.

Auch von den Demokraten gab es scharfe Kritik an der Aussetzung der Sanktionen. Senator Richard Blumenthal, der sich sehr für das Gesetz eingesetzt hatte, schrieb auf X, dass die Aussetzung nichts mit der nationalen Sicherheit der USA zu tun habe. Sie diene einzig dazu, sich bei Putin einzuschmeicheln.

Trump bestätige erneut, dass er auf der Seite eines blutrünstigen Verbrechers und der Unterstützer der russischen Kriegsmaschinerie stehe, bemängelte er. Trump handele dabei gegen die Mehrheit der US-Amerikaner, deren Vertreter in beiden Kammern des Kongresses sowie gegen die europäischen Verbündeten der USA.

Open Questions

  • Welche konkreten nationalen Interessen begründen die Aussetzung?
  • Wie reagieren die europäischen Verbündeten auf den Alleingang?

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This article was originally published by Spiegel Ausland.

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