Polnischer Ministerpräsident Tusk kündigt zwei landesweite Trauertage an
AI-generated summary
Krakau ist mit mehr als 800.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Polens und gilt als beliebtes Ziel für Touristen aus aller Welt. Wichtige Sehenswürdigkeiten sind neben dem Großen Ring das Schloss auf dem Wawelhügel und die Kathedrale. Die Universitätsstadt zählt zum Unesco-Welterbe.
Bei dem mutmaßlichen Schützen von Krakau sind nach Angaben des polnischen Ministerpräsidenten Donald Tusk zu Hause drei weitere Leichen gefunden worden. Dies teilte Tusk am Abend in der zweitgrößten Stadt des Landes im Süden Polens mit, auf dessen historischem Marktplatz der Mann am Nachmittag bei einem Schusswaffenangriff sechs Menschen getötet und 16 weitere verletzt hatte. Tusk kündigte zudem für Sonntag und Montag zwei landesweite Trauertage an.
Unter den Opfern des Schusswaffenvorfalls in Krakau sind nach Angaben des polnischen Innenministers Marcin Kierwiński auch Ausländer. Von den sechs Todesopfern habe ein Mensch eine ausländische Staatsangehörigkeit, sagte der Minister, die BBC berichtet von einem getöteten Briten. Unter den ins Krankenhaus eingelieferten Menschen seien fünf Nicht-Polen, sagte Kierwiński weiter. Darunter sei auch eine Person aus Deutschland, außerdem Menschen aus Österreich, Portugal, Russland und Großbritannien.
Zuvor hatte der Minister erklärt, der mutmaßliche Schütze, der militärische Tarnkleidung getragen haben soll, habe nach ersten Erkenntnissen „sehr radikale Ansichten“ vertreten. Das sagte der polnische Innenminister Marcin Kierwiński auf einer Pressekonferenz. Die Durchsuchung des Wohnhauses dauere an. Es gebe Anzeichen dafür, dass der 24-Jährige von rechtsextremistischen Ideologien fasziniert gewesen sei. Dies müsse jedoch noch näher überprüft werden. Nach früheren Angaben handelt es sich um einen polnischen Staatsbürger aus der Woiwodschaft Heiligkreuz im Südosten des Landes. Er sei angeschossen und festgenommen worden.
Bei der Schusswaffenattacke auf dem Hauptmarktplatz in Krakau (Krakow) kamen am Samstag sechs Menschen ums Leben, mindestens 15 wurden verletzt, viele davon lebensgefährlich. Die „blitzschnelle Reaktion“ der Polizei habe ein noch größeres Massaker verhindert, betonte der Innenminister. Die Beamten hätten innerhalb von drei Minuten nach der ersten Meldung die ersten Schüsse auf den Angreifer abgegeben. Der polnische Verteidigungsminister dementierte Spekulationen, dass es sich bei dem Verdächtigen um einen Soldaten oder Ex-Soldaten handele.
Im Zentrum der polnischen Stadt Krakau (Krakow) hatte ein Mann aus einem Auto heraus auf Passanten geschossen. Sechs Menschen seien getötet worden, teilte die Polizei der Woiwodschaft Kleinpolen bei X mit. Es gebe mindestens 15 Verletzte, sagte ein Feuerwehrsprecher der Nachrichtenagentur PAP.
Wie die polnische Zeitung „Fakt“ berichtet, sollen bei der Schießerei auch Polizeibeamte verletzt worden sein. Der mutmaßliche Täter sei von Beamten angeschossen worden und werde in ein Krankenhaus gebracht, teilte die Polizei der Woiwodschaft Kleinpolen bei X mit. Informationen zu möglichen Komplizen gab es zunächst nicht.
Im Auto des mutmaßlichen Schützen von Krakau wurden zahlreiche Waffen sowie Munition gefunden. „Der Mann trug militärähnliche Kleidung und benutzte eine Langwaffe militärischer Bauart, möglicherweise ein halbautomatisches Sturmgewehr vom Typ AR-15“, sagte eine Polizeisprecherin dem Sender TVN24. Viele weitere Waffen und Munition aus seinem Auto seien sichergestellt worden.
„Der Täter wurde verletzt und festgenommen“, schrieb Justizminister Waldemar Zurek auf X. Staatsanwaltschaft und Polizei seien vor Ort, um Spuren zu sichern und die Umstände des Angriffs zu klären. „Der Staat handelt“, betonte er. Er appellierte an die Öffentlichkeit, Ruhe zu bewahren. Man werde für eine strenge Bestrafung des mutmaßlichen Täters sorgen.
Die Schüsse auf dem Großen Ring, dem Hauptplatz der Hauptstadt der Woiwodschaft Kleinpolen, seien aus einem fahrenden Auto abgegeben worden, berichtete der Sender Polsat News unter Berufung auf die Einsatzkräfte. Die Behörden appellierten zunächst an die Menschen in der näheren Umgebung, sich an einen sicheren Ort zu begeben.
Die Nachrichtenagentur PAP berichtete unter Berufung auf einen Fotoreporter, dass der mutmaßliche Täter auf seiner Flucht an einer Kreuzung mit einem anderen Auto zusammengestoßen sei. Er sei daraufhin aus seinem Fahrzeug gesprungen und habe auf die Einsatzkräfte geschossen. Diese hätten das Feuer erwidert und den Mann letztlich festgenommen. In seinem Kofferraum seien unter anderem ein Militärrucksack und ein Bajonett gefunden worden.
Zu den Hintergründen war zunächst nichts bekannt. Bilder vom Ort des Geschehens zeigten Rettungswagen und Polizeibeamte, die das Gebiet im Zentrum Krakaus absicherten. Auf Videos in den sozialen Medien war zu sehen, dass ein Rettungshubschrauber auf dem Platz landete. „Gegen 15 Uhr begann ein Mann, der mit einem Auto auf den Marktplatz gefahren war, aus dem Fahrzeug heraus auf zufällige Personen zu schießen“, teilte die Polizei auf der Plattform X mit. Sie bestätigte, dass der mutmaßliche Täter festgenommen worden sei.
Augenzeugen berichten von chaotischen Szenen. „Erst jetzt lässt das Adrenalin nach“, sagte eine Person dem TV-Nachrichtensender Polsat News. „Im ersten Moment hat großes Chaos geherrscht. Die Menschen haben begonnen, sich hektisch zu bewegen, ich habe umgestürzte Tische gesehen.“ Ein anderer Zeuge berichtete: „Wir haben sogar den Schützen gesehen. Wir haben uns in den hinteren Räumlichkeiten versteckt. Das ist alles so plötzlich geschehen.“
Ein weiterer Augenzeuge sagte dem Sender, dass die Menschen in alle Richtungen davongelaufen seien. „Plötzlich ist ein Auto herangefahren, und ein Mann hat begonnen, aus dem Fenster des Wagens zu schießen“, erläuterte er. Der Angreifer habe einen Helm oder eine Maske getragen. Sein Gesicht sei nicht zu sehen gewesen.
Polens Regierungschef Donald Tusk teilte mit, dass er laufend über die Lage in Krakau nach der „tragischen Schießerei“ informiert werde. „Die Polizei untersucht die Hintergründe und alle Umstände des Vorfalls“, schrieb der liberalkonservative Politiker bei X.
Krakau ist mit mehr als 800.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Polens. Sie gilt als beliebtes Ziel für Touristen aus aller Welt. Wichtige Sehenswürdigkeiten sind neben dem Großen Ring das Schloss auf dem Wawelhügel und die Kathedrale. Die Universitätsstadt zählt zum Unesco-Welterbe.
AI outlook — possibilities, not facts
Die Ermittlungen zum Hintergrund und zu möglichen Komplizen des Täters werden fortgesetzt.
Very likely · Within days
Es werden zwei landesweite Trauertage am Sonntag und Montag abgehalten.
Very likely · Within days
A magnitude 5.7 earthquake struck central Japan on Sunday morning. The epicenter was about 40 kilometers below Shizuoka Prefecture. At least 22 people were injured and the quake was not felt in Tokyo.
According to the Iranian Revolutionary Guard, two oil tankers caught fire in the Strait of Hormuz after striking mines. Iranian state television reported explosions in several areas in the south of the country, including on the island of Keshm. The US military said it had disabled a merchant ship that was trying to break the US blockade against Iran.

A suspected right-wing extremist attacker shot at people from his car in the middle of Krakow, killing several. Eyewitnesses reported shots being fired from the driver's side window. The article is not fully available behind a payment barrier.

Six people were killed and 15 others injured, including three police officers, in shootings at the main market in Krakow. A 24-year-old Polish citizen was arrested. Police responded within three minutes. Prime Minister Donald Tusk is on his way to Krakow.

Italian Foreign Minister Antonio Tajani has been under attack for days by hackers who published his family's personal data on the dark web. Giorgia Meloni blames pro-Russian hackers. The group NoName057(16) has been offering money for data from 18 people since October 26th.

Pope Leo XIV visited Uruguay, the most secular country in South America, and emphasized the importance of caring for the vulnerable and passing on the faith to future generations. In Montevideo, the opening ceremony was only half-filled, while priests in poor neighborhoods like Casavalle warn of a perceived marginalization of the church.