Eine neue Studie zeigt einen massiven Rückgang der Zügelpinguin-Population auf der abgelegenen Vulkaninsel im Südatlantik.
AI-generated summary
Zavodovski Island galt lange als Heimat der weltweit größten Pinguin-Kolonie. Die Insel gehört zu den South Sandwich Islands.
Eine abgelegene Insel nahe der Antarktis hat ihren Titel als Heimat der weltweit größten Pinguin-Kolonie verloren. Eine neue Forschungsarbeit hat den rapiden Einbruch der Population vermessen und mögliche Ursachen untersucht.
Zavodovski Island liegt weitab der Zivilisation im Südatlantik, etwas mehr als 1500 Kilometer nördlich der Antarktis. Die karge Vulkaninsel bleibt den größten Teil des Jahres über eisfrei – und bietet einen besonderen Lebensraum.
Schon die ersten Entdecker im frühen 19. Jahrhundert berichteten von einem außergewöhnlichen Geruch der Insel, die als die „stinkendste Insel der Welt“ bekannt ist. Urheber sind hunderttausende Pinguine, die dort auf kaum 15 Quadratkilometern leben. Eine Untersuchung im Jahr 2011 zählte fast 600.000 Zügelpinguine sowie 90.000 Goldschopfpinguine.
Damals war es die mit Abstand größte Pinguin-Kolonie der Welt. Doch das ändert sich rapide. Eine kürzlich im Fachjournal „Current Biology“ veröffentlichte Studie ergab einen massiven Einbruch der Population. Seit dem Jahr 2011 sei die Zahl der Zügelpinguine um zwei Drittel zurückgegangen, der schnellste Populationsverlust der Art weltweit.
Die Insel liegt mehr als 2000 Kilometer entfernt von der nächsten permanenten menschlichen Siedlung. Forscher der British Arctic Survey segelten 15 Tage durch stürmische Gewässer, um sie zu erreichen. Von ihrem Base-Camp an der steinigen Küste aus überflogen sie das Gebiet mit Drohnen und nutzten Trackinggeräte, um die Menge der verbliebenen Pinguine abzuschätzen.
Innerhalb von kaum 15 Jahren reduzierte sich allein auf Zavodovski Island die Zahl der Zügelpinguine um etwa 300.000 Individuen. Die weltweit größte Pinguin-Kolonie befindet sich nun demnach auf dem Kap Adare, einer ebenfalls weitgehend eisfreien Landzunge des ostantarktischen Festlandes.
Die Forscher versuchten, die Ursache des starken Bestandsrückgangs zu rekonstruieren. Ortungsdaten hätten gezeigt, dass die Pinguine bevorzugt in kühleren Gewässern nordwestlich der Insel auf Nahrungssuche gehen. Dort würde sie antarktischen Krill erwarten, der den Großteil ihrer Nahrung ausmacht.
Norman Ratcliffe, der die Expedition der British Arctic Survey leitete, sagte in einer Pressemitteilung: „Das Problem ist jedoch, dass der Krill aufgrund der Erwärmung der Gewässer nach Süden in das Weddellmeer abgewandert ist. Die Meereisbedeckung im Süden sowie das Fehlen geeigneter Inseln für die Brut hindern die Zügelpinguine daran, ihrer Nahrungsquelle zu folgen.“
Die Vermutung wird durch eine weitere Beobachtung gestützt. In denen Jahren zwischen 2011 und 2016 sei die Population der ebenfalls auf der Insel ansässigen Goldschopfpinguine um 28 Prozent gewachsen. Seitdem ist deren Zahl auf einem stabilen Niveau geblieben.
Im Gegensatz zu Zügelpinguinen haben Goldschopfpinguine ein breiteres Nahrungsspektrum und können auf alternative Beute wie Fische und Krebstiere ausweichen, wenn Krill seltener vorkommt. Ortungsdaten zeigten, dass sie weiterhin vorwiegend in wärmeren Gewässern nordöstlich der Insel auf Nahrungssuche gingen, wo sie ihren Speiseplan wahrscheinlich durch diese alternativen Nahrungsquellen ergänzten.
Die Entwicklung hat massive Auswirkungen auf den Bestand der Zügelpinguine. Auf den South Sandwich Islands, zu denen auch Zavodovski Island gehört, leben etwa 30 Prozent der weltweiten Population. Den neuen Ergebnissen nach könnte diese Pinguinart somit bald auf die Roten Liste der bedrohten Arten gehören.

In Muhos, Finland, over 300 hectares of forest were cleared for a planned Google data center without required environmental reviews and permits. The authorities have stopped the work. Conservationists warn of consequences for waterways as the community hopes for new jobs.

According to Climate Focus' Forest Declaration Assessment report, global deforestation is far from the goal of halting forest destruction by 2030. Despite a slight decrease in 2025 compared to 2024, deforestation rates remain above the levels necessary to achieve the target. The situation in the Congo Basin is particularly critical, while Brazil is showing progress under Lula. The future of the Tropical Forest Fund TFFF depends on the outcome of the Brazilian runoff election.

In order to achieve Germany's climate neutrality by 2045, according to a Prognos study for KfW, six trillion euros in investments are necessary. However, the net additional costs are only about half as fossil investments would be incurred anyway.

The shipping industry is looking for ways to achieve climate neutrality. Ships like the Clipper Eris and Samskip Kvitbjorn are being retrofitted with carbon capture systems, while the industry is also experimenting with methanol, biodiesel and ammonia.

A motor tanker loaded with 250 tons of hydrogen got stuck on the Rhine near Ludwigshöhe. The authorities then closed the section of the river to large, wide vehicles. The reason for the problems is the persistently low water levels due to drought.
Four people were killed in the United States in connection with Hurricane Isaias, one in Florida and two in Alabama. Hundreds of thousands of households are without electricity. At the same time, Mexico is preparing for Hurricane Simon, which has wind speeds of almost 300 km/h and is expected to cause storm surges and flooding on the coast of Jalisco.