
Die Bundesregierung reagiert auf internationale Verpflichtungen und G7-Beschlüsse zur Marktstabilisierung mit dem Fokus auf Diesel und Heizöl.
AI-generated summary
Die IEA beschloss im März aufgrund des Iran-Krieges die Freigabe strategischer Ölreserven. Anfang Oktober forderten die G7-Staaten die tatsächliche Umsetzung dieser Maßnahmen.
Anfang Oktober hatten die G7 eine beschlossen, Ölvorräte auf den Markt zu werfen. Deutschland kommt dem nun nach. Die Bundesregierung konzentriert sich auf Diesel und Heizöl.
Tanklager im Hamburger Hafen: Deutschland gibt weitere strategische Ölreserven frei, um zur Stabilisierung der angespannten Märkte beizutragen. Foto: picture alliance / blickwinkel/C. Kaiser
Berlin. Deutschland gibt weitere Ölreserven frei. Damit komme die Bundesregierung internationalen Verpflichtungen nach, auch einem Beschluss der G7-Staaten, teilte das Wirtschaftsministerium auf Anfrage mit. Eine entsprechende Verordnung sei am Donnerstag in Kraft getreten.
Deutschland soll nach einem Schlüssel der Internationalen Energieagentur (IEA) 19,5 Millionen Barrel von insgesamt 100 Millionen Barrel beitragen. Davon sind nach Auskunft des Ministeriums bis Oktober 6 Millionen freigegeben worden. Für die noch ausstehenden 13,5 Millionen Barrel werde man sich zunächst auf die Freigabe von Diesel und Heizöl konzentrieren, so das Ministerium.
Zuvor hatte Ministerin Katherina Reiche (CDU) am Rande einer Veranstaltung zu einer geplanten Raffineriestrategie darauf verwiesen, dass am Mittwoch eine Verordnung im Bundesgesetzblatt veröffentlicht wurde. Mit der Verordnung wird die strategische Ölreserve Deutschlands vorübergehend von 90 auf 82 Tage gesenkt.
Im März hatte die IEA als Reaktion auf den Iran-Krieg eine Freigabe strategischer Ölreserven beschlossen. Mit dem Schritt sollten die angespannten Märkte stabilisiert werden. Infolge des Kriegs waren die Spritpreise an den Tankstellen stark gestiegen. Anfang Oktober hatten die G7-Staaten gefordert, dass Bestände aus der Reserve tatsächlich freigeben werden.
Mehr: Öl fällt, doch Gas ist so teuer wie zuletzt Ende 2022

In a letter to Economics Minister Katherina Reiche, eight German Prime Ministers are calling for urgent changes to the offshore wind energy law in order to protect German industry from deindustrialization and the loss of 23,000 jobs.

Finland is the first country in the world to approve the operation of the underground repository “Onkalo” for highly radioactive nuclear waste at a depth of 400 meters.

A tanker carrying Russian diesel is on its way to the United States, according to shipping data. This is part of a controversial deal between Donald Trump and Vladimir Putin to lower fuel prices ahead of the midterm elections.

The Federal Ministry of Economics has started a dialogue to secure the long-term security of the eleven German refinery locations. A loss of the plants would particularly threaten the chemical industry and cannot be offset by imports.
Finland has approved the operation of the world's first final repository for spent nuclear fuel. The “Onkalo” underground storage facility in Eurajoki is due to go into operation soon after 22 years of construction.

Despite normalizing crude oil exports from the Gulf region, Brent oil prices rise to a five-month high above $112. The main drivers are an acute diesel shortage, skyrocketing freight rates and a global shortage of tanker capacity coupled with low inventories.