
Wer erbt, freut sich oft über Geld. Doch was, wenn das Erbe leer ausgeht? Der Bundesfinanzhof musste in einem speziellen Fall klären.
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Der Bundesfinanzhof musste im Verfahren Az. II R 1/22 über die Erbschaftsteuer bei unklaren Erbsituationen entscheiden.
Berlin. Haus, Geld, Aktien? Wer erbt, kann sich oft auf eine Finanzspritze freuen. Aber was passiert, wenn ein Erbe leer ausgeht?
Dafür muss der Erblasser noch nicht einmal Schulden hinterlassen. Schon eine unklare Erbsituation kann dazu führen, dass ein Erbe nach Abschluss aller Formalitäten und Verfahren null Euro beträgt. Ob das Finanzamt in diesen Fällen gleichwohl Erbschaftsteuer einfordern kann, musste zuletzt der Bundesfinanzhof klären (Az. II R 1/22).
Eigentlich hatte der 2006 verstorbene Erblasser es anders geplant. Um die gesetzliche Erbfolge zu umgehen, hatte er ein handschriftliches Testament hinterlassen und darin einen Mann sowie dessen Mutter und eine andere Frau als Erben bestimmt, wobei das Vermögen zu gleichen Teilen auf alle drei aufgeteilt werden sollte.
Nach dem Tod des Erblassers beantragten die gesetzlichen Erben des Erblassers beim zuständigen Amtsgericht einen Erbschein. Da das Gericht das Testament und dessen Inhalt nicht kannte, wurden im Erbschein lediglich die gesetzlichen Erbinnen mit einem jeweils hälftigen Anteil benannt.

Die US-Wettbewerbsbehörde FTC und 22 Bundesstaaten verklagen Amazon wegen Vorwürfen der Preismanipulation bei Werbeauktionen. Der Konzern soll durch versteckte Aufschläge und fiktive Bieter über sieben Jahre Milliardenbeträge unrechtmäßig eingenommen haben.

Der DAX verzeichnet zum Monatsbeginn Verluste. Auslöser sind geopolitische Spannungen zwischen den USA und dem Iran, die Ölpreise treiben, sowie Sorgen vor weiteren Zinserhöhungen durch EZB und Fed angesichts anhaltender Inflation.

Das Ifo-Institut warnt vor einer steigenden Inflationsrate in Deutschland für 2027. Grund für die Prognose von 3,0 Prozent sind die durch den Iran-Krieg bedingten hohen Energiepreise, die langfristig auf Nahrungsmittel und Dienstleistungen durchschlagen könnten.

Im zweiten Quartal stieg die Teilzeitquote in Deutschland auf einen Rekordwert von 40,3 Prozent. Während Branchen wie das Gesundheitswesen zulegen, führt der Stellenabbau im verarbeitenden Gewerbe zu einem Rückgang der Vollzeitbeschäftigung.

Der Dax setzt seine Korrektur fort und fällt am Dienstag unter die Marke von 26.000 Punkten. Der Leitindex notiert bei 25.972 Zählern, was einem Minus von knapp einem Prozent entspricht. Experten bewerten die Entwicklung als saisonale Schwächephase.
Die Inflation in der Eurozone stieg im August auf 3,3 Prozent, getrieben durch einen Anstieg der Energiepreise um 14,3 Prozent. Angesichts der Entwicklung erwarten Experten eine Zinserhöhung durch die Europäische Zentralbank bei der nächsten Sitzung am 10. September.