
Merck und Moderna melden positive Ergebnisse in der finalen Studienphase für einen therapeutischen Krebshafstoff.
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Therapeutische Impfstoffe zielen darauf ab, bestehende Erkrankungen durch Aktivierung des Immunsystems zu behandeln.
Den beiden US-Pharmakonzernen Merck und Moderna könnte ein Durchbruch bei der Suche nach einem Impfstoff gelungen sein, der in der Behandlung von schwarzem Hautkrebs eingesetzt werden könnte.
Die dritte und damit letzte Phase einer klinischen Studie habe positive Ergebnisse gezeigt, wie die Unternehmen selbst mitteilten. Dabei wurden Patienten mit fortgeschrittenem schwarzen Hautkrebs mit dem therapeutischen Impfstoff für eine mRNA-basierte Krebstherapie behandelt.
Der neue Impfstoff namens Intismeran-Autogene basiert demnach auf derselben Technologie, die auch den Impfstoffen gegen Covid-19 zugrunde liegt. Anders als vorbeugende Impfstoffe werden therapeutische Impfstoffe zur Behandlung bereits bestehender Erkrankungen genutzt. Der entwickelte Impfstoff verhindere in Kombination mit dem Immuntherapeutikum Pembrolizumab das Wiederauftreten von Melanomen und die Ausbreitung des Krebses auf andere Organe, hieß es von Merck und Moderna weiter.
Merck und Moderna wollen Zulassung beantragen
An der klinischen Studie waren etwa 1.130 Patienten beteiligt, die nach der operativen Entfernung ihrer Tumore in zufällige Gruppen aufgeteilt wurden. Zwei Drittel von ihnen erhielten die neue Therapie, die anderen Probanden wurden ausschließlich mit Pembrolizumab behandelt. Nach dem Abschluss der Studie wollen Merck und Moderna nun die Zulassung des therapeutischen Impfstoffes beantragen.
Das Melanom, auch als schwarzer Hautkrebs bekannt, ist eine der gefährlichsten Formen von Hautkrebs. Im Jahr 2022 wurden weltweit mehr als 330.000 neue Fälle diagnostiziert.
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Merck und Moderna beantragen Zulassung des Impfstoffs.
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