
Erneuerbare-Energien-Branche und Zivilgesellschaft kritisieren geplante Gesetzesänderungen als Investitionsbremse.
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Die Bundesregierung plant Änderungen am EEG und ein Netzanschlusspaket, die laut Branchenvertretern den Ausbau der Erneuerbaren Energien behindern.
Berlin. Ein breites Bündnis aus der Erneuerbare-Energien-Branche und der Zivilgesellschaft warnt vor schwerem Schaden für den Ausbau des Ökostrom durch die Energiepolitik der Bundesregierung. Die aktuellen Gesetzesentwürfe zur EEG-Novelle und zum Netzanschlusspaket bedrohten die deutsche Erfolgsgeschichte der Erneuerbaren, heißt es in einem Aufruf vom Mittwoch.
Projekte würden bereits zurückgestellt und Investitionen lägen auf Eis. Aus Protest hat das Bündnis für diesen Freitag zu einer Demonstration in Berlin unter dem Motto „Erneuerbare Energien – Ausbauen statt Ausbremsen“ aufgerufen.
Die Gesetzesvorhaben müssten konsequent nachgebessert werden, sagte die Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE), Christine Falken-Großer. Sonst stehe am Ende „eine Rolle rückwärts in fossile Abhängigkeiten und ein großer Schaden für eine wichtige Zukunftsbranche“.
Der energiepolitische Kurswechsel habe die Branche tief verunsichert, erklärte Michael Raschemann, Geschäftsführer der Energiequelle GmbH. „Wo die Vorgängerregierung beschleunigt hat, bremst die aktuelle Bundesregierung gefährlich ab.“ Dies habe dazu geführt, dass er 40 Prozent seiner deutschen Belegschaft habe reduzieren müssen.
Auch aus den Kommunen kommt Kritik. Viele Gemeinden hätten Flächen für Windkraft ausgewiesen und Projekte entwickelt, erläuterte Christian Porsch, Bürgermeister der bayerischen Gemeinde Speichersdorf. „Nun droht diesen Projekten kurz vor der Umsetzung die wirtschaftliche Grundlage entzogen zu werden, ihnen wird durch die Gesetzesentwürfe schlicht der Stecker gezogen.“ Viviane Raddatz von der Klima-Allianz Deutschland forderte den Bundestag auf, die Entwürfe nachzubessern, damit der Ausbau Tempo behalte, um die Klimaziele zu erreichen.

South Korea will invest around 668 billion euros in the green transformation of its industry by 2035. The aim is to reduce CO2 emissions, expand renewable energies to 100 gigawatts by 2030 and promote hydrogen and battery technologies.

According to insiders, the financial investor Apollo Global Management has made a non-binding offer for the nationalized energy company Uniper. The federal government is continuing to examine a sale and an IPO of the company at the same time.

Germany faces challenges in terms of electricity supply security. The federal government is planning tenders and is discussing a capacity market. However, a short report warns of the high costs and risks of classic models.

The new fuel discount in Germany is triggering a strong rush of demand, which is hitting supply chains that are massively restricted due to low water on the Rhine. Individual gas stations in the west and southwest are temporarily empty.

The Ifo Institute criticizes the fact that the new fuel discount in Germany has not yet been fully passed on to consumers by gas stations. The federal government foregoes tax revenue through the measure.
According to the Ifo Institute, the fuel discount that has been in effect since October 1st is largely passed on to drivers. For diesel, an average of 15 cents of the 17 cent tax reduction per liter was passed on, for premium petrol E5 a good 16 cents and for super E10 15 cents. At the beginning the transfer was complete, but at the weekend it was incomplete.