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Deutschland verfolgt das Ziel, bis 2030 80 Prozent seines Stromverbrauchs aus erneuerbaren Energien zu decken. Die aktuellen Zahlen zeigen Fortschritt, aber auch Herausforderungen durch steigenden Energiebedarf aufgrund des Klimawandels.
Strom aus Wind und Sonne wird in Deutschland immer wichtiger. In den ersten drei Quartalen 2026 hatte Ökostrom einen so hohen Anteil am Stromverbrauch wie nie zuvor in diesem Zeitraum. Nach Berechnungen des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) deckten erneuerbare Energien 60,7 Prozent des Stromverbrauchs. Dazu zählen Windenergie, Sonnenenergie, Biomasse, Wasserkraft sowie der organische Anteil des Abfalls.
Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gab es den Angaben zufolge ein Plus von vier Prozentpunkten. Gleichzeitig stieg der Bruttostromverbrauch. Insgesamt erzeugten Erneuerbare-Energien-Anlagen damit von Januar bis September 237,5 Milliarden Kilowattstunden Strom. Das sind 8,7 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.
Mehr Strom aus Windkraft und Sonne
Die positive Entwicklung liegt den Angaben zufolge vor allem an deutlich höherer Stromerzeugung aus Windenergie an Land und auf See sowie aus Photovoltaik. Weil es wenig regnete, wurde dagegen weniger Strom aus Wasserkraft gewonnen. Auch die Erzeugung aus Biomasse ging leicht zurück.
Vom politischen Ziel, bis zum Jahr 2030 einen Anteil von 80 Prozent aus erneuerbaren Energien zu erreichen, ist man damit allerdings noch ein Stück entfernt. Dafür müsse die Bundesregierung zeitnah zu einer Einigung beim Erneuerbare-Energien-Gesetz kommen und das Beschleunigungspaket für den Ausbau der Verteilnetze auf den Weg bringen, forderte die BDEW-Vorsitzende Kerstin Andreae. Verfahren und Umweltprüfungen müssten für einen schnelleren Baubeginn vereinfacht werden.
Steigender Energiebedarf wegen Klimaanlagen
Die Wissenschaftler des ZSW erwarten auch wegen des Klimawandels einen steigenden Strombedarf. Mehr Hitzetage und Tropennächte sorgten dafür, dass vermehrt Klimaanlagen genutzt würden. «Dies stellt zusätzliche Anforderung an das Stromnetz und das Lastmanagement», erklärte ZSW-Chef Frithjof Staiß. Besonders dezentrale Photovoltaikanlagen könnten da helfen - mit Batteriespeichern auch bis in die Abend- und Nachtstunden.

The Federal Network Agency improved its regulations for the market integration of storage and charging points (MiSpeL) shortly before publication. E-cars are now treated equally to electricity storage devices, which makes bi-directional charging more attractive for consumers.
Federal Minister of Economics Katherina Reiche has ordered the state-owned company Sefe to store 8 terawatt hours of natural gas by December 15th. The reason is geopolitical tensions caused by the blockade of the Strait of Hormuz and currently low gas storage levels.

Federal Minister of Economics Katherina Reiche has ordered the state-owned company Sefe to store eight terawatt hours of gas by December 15th. In view of low filling levels and geopolitical risks, security of supply in winter should be increased.

Russia is extending the diesel export ban until the end of October to stabilize domestic prices and combat shortages caused by Ukrainian drone attacks. This increases pressure on the global energy market.
Federal Minister of Economics Katherina Reiche is having an additional 8 terawatt hours of gas stored through the federally owned company Sefe by December 15th. The reason is low gas storage levels and ongoing geopolitical risks.

Federal Minister of Economics Katherina Reiche has instructed the energy company Sefe to procure and store eight terawatt hours of gas by December 15th. The reason is historically low gas storage levels and warnings of shortages in a cold winter.