Nach dem 1:1 gegen Union Berlin wird Augsburgs Juma Bah auf Instagram rassistisch beleidigt und mit dem Tod bedroht. Geschäftsführer Michael Ströll kündigt Anzeige an.
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Der FC Augsburg spielte in der Bundesliga 1:1 gegen Union Berlin, wobei es zu Platzverweisen für Felix Uduokhai und Juma Bah kam.
Der FC Augsburg kommt in der Bundesliga gegen den 1. FC Union Berlin nicht über ein 1:1 hinaus. Beim kampfbetonten Spiel sehen der Unioner Felix Uduokhai und Augsburgs Juma Bah jeweils die Rote Karte.
Nach dem Spiel wurde Bah auf Instagram wohl wegen des Platzverweises auf übelste Weise rassistisch beleidigt. Augsburgs Geschäftsführer Michael Ströll reagierte sofort und veröffentlichte einen Screenshot der Hassnachricht des Instagram-Users Julian Alvarado mit einer eigenen Reaktion. Ströll kündigte zudem an, dass der Klub rechtliche Schritte gegen den Verfasser der Nachricht einleiten werde.
„Wir werden den Vorfall konsequent zur Anzeige bringen“
„Rassismus hat beim FC Augsburg und nirgendwo sonst einen Platz. Es ist unerträglich, so etwas zu lesen und einen unserer Spieler in solch widerwärtiger rassistischer Weise zu beleidigen und sogar mit dem Tod zu bedrohen. Rassismus und Hass dürfen sich nicht hinter vermeintlicher Anonymität verstecken“, sagte Ströll zu „Bild“. Deshalb habe er sich entschieden, den betreffenden Post öffentlich zu machen: „Das Internet ist kein rechtsfreier Raum. Wir werden ein derartiges Verhalten nicht akzeptieren und den Vorfall konsequent zur Anzeige bringen. Juma Bah kann sich der uneingeschränkten Unterstützung des gesamten FCA sicher sein.“
Der Klub veröffentlichte ein Statement, in dem es unter anderem heißt: „Wir sind erschüttert über diesen Hass. Und wir stellen unmissverständlich klar: Wir werden ein solches Verhalten niemals akzeptieren, tolerieren oder einfach hinnehmen!“
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Einleitung rechtlicher Schritte und Anzeige gegen den Verfasser
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