
Huthi-Rebellen rücken an strategischer Meerenge Bab al-Mandab vor, während Israel Hisbollah-Stellungen im Libanon angreift und die Spannungen am Persischen Golf zunehmen.
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Die Region leidet unter einer Zunahme militärischer Spannungen, insbesondere durch die Blockade der Straße von Hormus und den Vormarsch der Huthi-Miliz am Roten Meer.
Der Iran und Staaten am Persischen Golf wollen Berichten zufolge an diesem Montag über die umkämpfte Straße von Hormus sprechen. An dem Treffen sollen die Außenminister aus dem Iran, Irak, Oman, Kuwait, Bahrain, Katar, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Saudi-Arabien teilnehmen, wie die „Financial Times“ und das iranische Nachrichtenportal „Iran Nuances“ berichteten. Ausgerichtet werde das Treffen im Oman.
Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben rund 1.100 Tonnen Sprengstoff eingesetzt, um unterirdische Anlagen der Hisbollah-Miliz im Südlibanon zu zerstören. Die Detonationen am Höhenzug Ali al-Taher bei Nabatija lösten am Donnerstagabend seismische Erschütterungen der Stärke 4,1 aus, wie die libanesische Zeitung „L'Orient Today“ unter Berufung auf das seismologische Zentrum des Landes berichtete. Einwohner im rund 70 Kilometer entfernten Beirut gaben an, dass die Wände ihrer Häuser gewackelt hätten.
Der iranische Präsident Masoud Pezeshkian ist zum BRICS‑Gipfel nach Neu-Delhi gereist. Indische Sender berichteten, dass der Nahostkonflikt weit oben auf der Tagesordnung stehen werde. Pezeshkian, der zum ersten Mal als Staatschef Indien besucht, wird Gespräche mit dem indischen Premierminister Narendra Modi führen, teilte iranische staatliche Nachrichtenagentur Irna mit. Der zweitägige BRICS‑Gipfel beginnt morgen.
Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben einen hochrangigen Kommandeur der islamistischen Hamas im Gazastreifen mit einem gezielten Angriff getötet. Nach Angaben des Militärs war der Kommandeur der Hamas-Brigade von Chan Junis, Muhammad Jasuri, für die Planung von Dutzenden Anschlägen auf israelische Soldaten verantwortlich. Außerdem soll er den Wiederaufbau der im Gaza-Krieg geschwächten Brigade vorangetrieben haben.
Der Nachrichtensender Al Jazeera zitiert Berichte aus Kanälen der Huthi-Miliz, die offenbar Luftangriffe Saudi-Arabiens melden. Dabei soll es um die Hafenstadt Mokka am Roten Meer gehen, die die Miliz erst Stunden zuvor erobert hatte.
Die mit dem Iran verbündeten Huthi-Rebellen haben jemenitischen Regierungsquellen zufolge eine strategisch gelegene Insel in der Meerenge Bab al-Mandab erobert. Der für den Welthandel enorm wichtige Schifffahrtsweg durch das Rote Meer dürfte damit noch stärker bedroht werden als bisher.
Irans Außenminister hat im Zuge der regionalen Eskalation im Jemen mit Pakistans Armeechef telefoniert. Dabei hätten sich Minister Abbas Araghtschi und Feldmarschall Asim Munir am Donnerstagabend über die „Verschärfung der Spannungen und die zunehmende Unsicherheit in der Region“ ausgetauscht, teilte das iranische Außenministerium mit. Beide Seiten hätten auf die Notwendigkeit regionaler Koordinierung verwiesen, um einen „dauerhaften Frieden“ und „nachhaltige Sicherheit“ in der Region zu schaffen.
Die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz treibt im Jemen ihren Vormarsch entlang der strategisch wichtigen Meerenge Bab al-Mandab am Roten Meer voran. Die Islamisten hätten den Küstenort Dhubab erreicht, sagen zwei Vertreter der jemenitischen Regierung der Nachrichtenagentur Reuters. Der Nachrichtensender Al-Jazeera berichtet sogar, die Miliz habe die gesamte Küste des Landes entlang des Roten Meeres unter ihre Kontrolle gebracht.
Der saudiarabische Kronprinz Mohammed bin Salman hat US-Präsident Donald Trump einem Medienbericht zufolge vergeblich zu Militärschlägen gegen die Huthi-Rebellen im Jemen gedrängt. Trump habe die Bitte jedoch abgelehnt. Die US-Regierung beabsichtige derzeit nicht, direkt militärisch gegen die Huthis vorzugehen und wolle sich auf den Konflikt mit dem Iran konzentrieren.
Die Außenminister der Golfstaaten wollen sich einem Zeitungsbericht zufolge am Montag in Oman mit ihrem iranischen Amtskollegen Abbas Araghtschi treffen. Bei den Gesprächen in der Küstenstadt Salalah soll eine vorübergehende Vereinbarung zur Regelung der Schifffahrt durch die Straße von Hormus angestrebt werden.
Nach der Einnahme der strategisch wichtigen jemenitischen Hafenstadt Mokka durch die Huthi-Rebellen hat Saudi-Arabien Gegenmaßnahmen angekündigt. Das Königreich werde alle notwendigen Schritte ergreifen, um Angriffe der vom Iran unterstützten Rebellen abzuschrecken. Der saudische UN-Botschafter Abdulasis Alwasil bekräftigte vor dem UN-Sicherheitsrat das Recht seines Landes, seine territoriale Unversehrtheit im Einklang mit der UN-Charta und dem Völkerrecht zu schützen.
Der Schiffsverkehr in der für den Öltransport wichtigen Straße von Hormus nimmt ab. Am Donnerstag passierten vorläufigen Schiffsverfolgungsdaten zufolge sieben Schiffe die Meerenge, nach elf am Vortag. Der Zehn-Tage-Durchschnitt liegt bei 15.
In der Straße von Hormus sind erneut zwei Schiffe angegriffen worden. Der Kapitän eines anderen Schiffes habe beobachtet, wie „vier unbekannte Geschosse“ die beiden Schiffe getroffen hätten, meldete die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO). Der Vorfall habe sich rund sieben Kilometer westlich des omanischen Ortes Khasab ereignet.
Die USA haben am Donnerstag neue Sanktionen gegen Firmen und Einzelpersonen verhängt, die nach Angaben der Regierung in Washington die libanesische Hisbollah und andere vom Iran unterstützte Gruppen im Nahen Osten fördern. Die Maßnahmen der Finanzaufsicht OFAC richten sich demnach gegen Unternehmen und Personen im Irak, im Libanon und in der Türkei.
Der UN-Sondergesandte für den Jemen, Hans Grundberg, warnt den UN-Sicherheitsrat vor einer „neuen und gefährlicheren Phase“ im Jemen-Krieg. Die Einnahme der jemenitischen Hafenstadt Mokka durch die Huthi-Rebellen verschaffe ihnen eine direkte Präsenz an den Zugängen zur Meerenge Bab al-Mandab.
Die israelische Armee hat unterirdische Stellungen der vom Iran unterstützen Hisbollah-Miliz im Südlibanon zerstört. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Verteidigungsminister Israel Katz bestätigten die Aktion und teilten auf der Plattform X mit, damit sei die Festigung der Sicherheitszone im Südlibanon abgeschlossen.
Die Huthi-Miliz hat nach Angaben aus jemenitischen Militärkreisen und Augenzeugenberichten zufolge die strategisch wichtige Hafenstadt Mokka an der Westküste des Jemens eingenommen. Die vom Iran unterstützte Miliz kontrolliert damit einen wichtigen Zugang zur Meerenge Bab al-Mandab am südlichen Ende des Roten Meeres.
Der Iran hat einem Medienbericht zufolge eine Frachtgebühr von zehn Prozent für ausländische Schiffe vorübergehend ausgesetzt, die Öl, Gas und flüssige Erdölprodukte transportieren. Es handelt sich dabei um Lieferungen in den oder aus dem Iran, wie die halbstaatliche iranische Nachrichtenagentur Fars meldet.
Die Blockade der Straße von Hormus im Zuge des Iran-Kriegs treibt die weltweite Kohle-Nachfrage in die Höhe. Durch die Blockade komme es zu einem massiven Rückgang der Flüssiggas-Lieferungen, was die Preise stark steigen lasse, teilte die Internationale Energieagentur (IEA) in Paris mit. Infolgedessen werde nun prognostiziert, dass die weltweite Kohlen-Nachfrage 2026 um 1,2 Prozent steigen wird.
AI outlook — possibilities, not facts
Anstieg der weltweiten Kohlenachfrage bis 2026 um 1,2 Prozent.
Likely · Within months
On the 25th anniversary of the September 11 attacks, Houthi militias captured the strategically important port city of Mocha in Yemen. The incident is seen as part of a growing regional escalation in the context of tensions between the USA, Israel and Iran.

The civil war in Yemen is intensifying as the Houthi militia advances on strategically important areas. This threatens the security of the Bab al-Mandab Strait and could severely impact global trade through a possible naval blockade.
The Houthi militia has captured the last islands in the Bab al-Mandab Strait and the coastal town of Mocha. This means they control the entire Yemeni coast on the Red Sea, which endangers the important shipping route between Europe and Asia.
On the 25th anniversary of the attacks of September 11, 2001, the USA remembered the victims with minutes of silence and ceremonies. While the names of the deceased were read out, the long-term health consequences for emergency services and residents also came into focus.
Commemorative events are taking place in New York to mark the 25th anniversary of the terrorist attacks of September 11, 2001. Despite political tensions and protests against Mayor Zohran Mamdani, representatives attended the ceremonies.

A historical minute log reconstructs the terrorist attack of September 11, 2001, in which two planes flew into the towers of the World Trade Center and the south tower collapsed. US President Bush sees the events as an attack on the USA.