Ein Mensch stirbt, drei werden vermisst: Vor der Hafenstadt Constanța ist ein Frachter nach einem Drohnenangriff gekentert und gesunken.
AI-generated summary
Die Khoryv ist das vierte Handelsschiff, das im Oktober vor der rumänischen Küste durch Drohnen verunglückt ist.
Eine Drohne hat nach rumänischen Angaben den Frachter „Khoryv“ 13 Seemeilen vor der Hafenstadt Constanța getroffen und zum Kentern gebracht, anschließend sank das Schiff. Die Besatzung des unter der Flagge der Komoren fahrenden Frachters hatte in der Nacht zu Freitag noch einen Notruf abgesetzt. Die Unglücksstelle liegt knapp außerhalb der rumänischen Hoheitsgewässer, aber innerhalb der Wirtschaftszone des Landes.
Von den 13 Seeleuten an Bord – zehn Ukrainern und drei Aserbaidschanern – überlebten neun, einer starb, wie die für Rettungseinsätze zuständige Schifffahrtsbehörde in Constanța mitteilte. Nach den übrigen drei Besatzungsmitgliedern wird gesucht.
Das Offshoreschiff „Sartor“ der norwegischen Reederei Høyland Offshore holte die Überlebenden aus dem Wasser, wie das Unternehmen dem Rundfunk NRK bestätigte. Das Schiff arbeitet in der Region am Ausbau eines rumänischen Ölfelds und war von den örtlichen Rettungsbehörden gerufen worden. „Es war ein Boot, das gekentert ist und um Hilfe gebeten hat, und dann sind wir zur Hilfe gefahren“, sagte Eigentümer Karsten Høyland dem Sender.
Auf der Brücke stand nach NRK-Angaben Kapitän Oskar Hansen aus Tromsø. Unter seiner Führung nahm die „Sartor“ sofort Kurs auf die Unglücksstelle und übernahm die Führung bei der Rettung. Bei unruhiger See und starkem Wind ortete die Besatzung neun Menschen im Wasser und zog sie lebend an Bord. Die Reederei bezeichnet die schnelle Reaktion der Mannschaft als entscheidend.
Insgesamt seien zehn Menschen geborgen worden, einer von ihnen tot, sagte Geschäftsführer Trym Jacobsen. Ob die „Sartor“ oder die rumänische Küstenwache den Toten barg, ist unklar. Die Überlebenden wurden an Bord erstversorgt und dann an rumänische Behörden an Land übergeben. Hansen selbst darf sich noch nicht äußern, er wartet auf die Freigabe der Reederei.
Rumäniens Präsident Nicușor Dan bezeichnete den Vorfall als weiteren „Eskalationsversuch Russlands“ im Zusammenhang mit dem Angriffskrieg gegen die Ukraine. In diesem Kontext „ist ein Schiff von einer Drohne getroffen worden“, sagte Dan. Ob es eine russische Drohne war, sagte er nicht. „Es ist an der Zeit, dass Russland die Friedensinitiativen der Vereinigten Staaten und Europas ernst nimmt, die Waffenstillstandsvorschläge akzeptiert und den Krieg beendet.“
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen schrieb auf der Plattform X von einer „weiteren Eskalation seitens Russlands im Schwarzen Meer“. „Diese rücksichtslosen Angriffe richten sich gegen unschuldige Menschen und stellen einen offenen Verstoß gegen das Völkerrecht dar.“
Klare Belege dafür, wer hinter den Angriffen steckt, liegen nach NRK-Angaben bislang nicht vor. Russland hat eine Verantwortung für frühere Angriffe auf Schiffe im Schwarzen Meer zurückgewiesen.
Die „Khoryv“ ist das vierte Handelsschiff, das im Oktober vor der rumänischen Küste vermutlich durch Drohnen verunglückt ist. Vor gut einer Woche wurden nahe Sulina an der Donaumündung binnen weniger Tage zwei Handelsschiffe getroffen, Anfang Oktober ein Schiff mit ukrainischem Getreide nahe Sfantu Gheorghe.
Zuletzt gerieten auch mehrere Schiffe in den Wirtschaftszonen des Nachbarlands Bulgarien ins Visier. Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas zählte sechs mutmaßlich russische Drohnenangriffe auf Bulgarien und Rumänien binnen zehn Tagen und sprach von einer „gefährlichen und inakzeptablen Eskalation“.
Beide Länder verlangen von der Nato mehr Unterstützung für die Sicherheit im Schwarzen Meer. Das Bündnis schickte zuletzt Verstärkung in die Region, um Überwachung, Aufklärung und die Untersuchung der Angriffe zu unterstützen.
AI outlook — possibilities, not facts
Nato verstärkt Präsenz im Schwarzen Meer
Likely · Within weeks

135 people were arrested at the start of a nationwide day of protests in France. The authorities massively increased security precautions, deployed 70,000 officers and imposed bans on gatherings in several cities.

Before the demonstrations began in France, the police had already arrested 135 people. Interior Minister Laurent Nuñez reported the seizure of dangerous items during over 1,000 checks in Paris. 70,000 officers are on duty.

At Tajrish Square in Tehran, an installation featuring a Trump actor behind bars attracts numerous onlookers. The city administration is using the action to accuse the US president of war crimes and to emphasize resistance.

According to South Korean reports, North Korean leader Kim Jong Un made a surprise arrival in the Chinese border town of Dandong. The visit falls on the anniversary of China's entry into the Korean War.

US intelligence director Jay Clayton warns of Iranian plans to attack US personnel. While Trump threatens military operations, Tehran bans US warships from entering the Persian Gulf. President Pezeshkian plans to meet with Putin.

Shortly before the Knesset elections, US billionaire Ron Lauder warns against Benjamin Netanyahu's re-election. The former confidant sharply criticized the head of government, calling him a "dictator" and warning of the threat to Israeli democracy.