
Sportchef Max Eberl und Trainer Vincent Kompany geben Entwarnung nach Ausfällen des Offensivstars
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Jamal Musiala wurde bei Testspielen gegen Heidenheim und Leipzig medizinisch behandelt. Der Verein ist über die neurologische Dysfunktion bereits seit der letzten Saison informiert.
Die beiden Ausfälle von Bayern-Profi Jamal Musiala während der Testspiele gegen den 1. FC Heidenheim und RB Leipzig sind offenbar auf eine Umstellung der Behandlung zurückzuführen. »Er hat etwas in der Medikation geändert. Deshalb wurde es augenscheinlicher in der Kürze der Zeit«, sagte Sportchef Max Eberl auf einer Pressekonferenz.
Musiala musste beim 4:2 (1:2)-Sieg gegen Heidenheim vom medizinischen Personal behandelt werden und beendete die Partie wenige Minuten nach seiner Einwechslung. Bereits im Test gegen RB Leipzig (3:1) am vergangenen Samstag lag er zunächst regungslos auf dem Rasen und ging dann vom Platz.
Bei Instagram teilte Musiala im Anschluss an den Vorfall gegen Heidenheim mit, dass bei ihm »temporär kurz auftretende, aber gut behandelbare Absencen« festgestellt worden seien, welche auf eine »neurologische Dysfunktion« zurückzuführen seien.
»Unser erster Schockmoment ist schon einige Zeit her«
Musiala trainiert aktuell individuell, er fehlt im Kader für das Supercup-Spiel gegen Dortmund am Samstag (20.30 Uhr/Sat.1 und Sky). Er solle sich jetzt erst mal »ohne Druck« auf seine neue Behandlung einstellen, kündigte Kompany an. »Wir sind sehr optimistisch, was Jamal angeht.« Danach wird der Offensivstar wieder zum Einsatz kommen.
Der FC Bayern ist schon lange über Musialas Zustand informiert. »Wir wissen es schon die ganze letzte Saison«, sagte Eberl. »Unser erster Schockmoment ist schon einige Zeit her«, versicherte auch Kompany. Die Münchner hätten daher schon seit Langem weitere Informationen von Experten einholen können. »Wir gehen nicht in einer Unruhe damit um«, versicherte Kompany.

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