
Trainer Vincent Kompany und Sportvorstand Max Eberl äußern sich zu den gesundheitlichen Problemen des Nationalspielers.
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Jamal Musiala erlitt während der Saisonvorbereitung bei Spielen gegen RB Leipzig und den 1. FC Heidenheim Zusammenbrüche. Der Verein ist über seine neurologische Erkrankung bereits seit der letzten Saison informiert.
Der FC Bayern München hat die jüngsten Zusammenbrüche von Fußball-Nationalspieler Jamal Musiala auf dem Rasen mit einer veränderten Medikation im Rahmen von dessen Erkrankung begründet.
Musiala habe bei seiner Behandlung etwas geändert, was ein bisschen Nebenwirkungen gehabt habe, erläuterte der Münchner Trainer Vincent Kompany vor dem Spiel um den Franz-Beckenbauer-Supercup am Samstag (20.30 Uhr live bei Sat.1 und Sky) bei Borussia Dortmund. Es sei „völlig normal, dass man in einer Behandlung etwas probiert.“
Musiala trainiert aktuell individuell, er fehlt im Kader in Dortmund. Er solle sich jetzt erst mal „ohne Druck“ auf seine neue Behandlung einstellen, kündigte Kompany an. „Wir sind sehr optimistisch, was Jamal angeht.“ Danach wird der Offensivstar wieder zum Einsatz kommen.
Der FC Bayern ist schon länger im Bilde
Musiala war in den letzten Vorbereitungspartien des deutschen Rekordmeisters gegen RB Leipzig und den 1. FC Heidenheim jeweils auf dem Rasen zusammengebrochen.
Der 23-Jährige hatte nach dem zweiten Vorfall in Heidenheim eine Erklärung für seine schon längere Erkrankung geliefert. Demnach gehe es um „Absencen“, welche auf eine neurologische Dysfunktion zurückzuführen seien. Wegen der veränderten Medikation seien die „Krampfanfälle jetzt auch augenscheinlicher in der Kürze der Zeit“ gewesen, sagte Sportvorstand Max Eberl.
Der FC Bayern ist aber schon lange über Musialas Zustand informiert. „Wir wissen es schon die ganze letzte Saison“, sagte Eberl. „Unser erster Schockmoment ist schon einige Zeit her“, versicherte auch Kompany. Die Münchner hätten daher schon seit Langem weitere Informationen von Experten einholen können. „Wir gehen nicht in einer Unruhe damit um“, versicherte Kompany.

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