
Die Augenoptik-Kette korrigiert ihre Umsatz- und Ergebnisziele aufgrund der schwachen Konsumstimmung in Deutschland nach unten.
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Fielmann ist eine Augenoptik-Kette mit Sitz in Hamburg. Deutschland stellt den wichtigsten Markt für das Unternehmen dar.
Hamburg. Der Aktienkurs von Fielmann ist am Morgen unter Druck geraten, nachdem die Augenoptik-Kette am Vorabend die Jahresprognose gesenkt hatte. Der trübe Ausblick brockte dem Hamburger Konzern einen Kursrutsch von 7,3 Prozent ein. Zeitweise sackten die Aktien bis auf 37,95 Euro und damit auf den tiefsten Stand seit dem Frühjahr 2023. In den vergangenen zwölf Monaten ist der Kurs um mehr als 30 Prozent gefallen.
Fielmann hatte am Donnerstagabend mitgeteilt, im Gesamtjahr weniger Umsatzwachstum und ein niedrigeres Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) zu erwarten. Der Konzern begründete das mit der schwachen Konsumstimmung in Deutschland, dem wichtigsten Markt.
Fielmann prognostiziert nun ein Umsatzwachstum zwischen 2 und 5 Prozent zum Vorjahr und ein Ebitda von 560 bis 580 Millionen Euro. Zuvor erwartete Fielmann ein Wachstum zwischen 5 und 7 Prozent und ein Ebitda von 590 bis 610 Millionen Euro, wie es in der Ad-hoc-Mitteilung hieß.

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