Formel 1: Lewis Hamilton kritisiert Teamkollegen Charles Leclerc
Lewis Hamilton fordert nach einem teaminternen Zwischenfall ein klärendes Gespräch mit Charles Leclerc und kritisiert dessen Mentalität.
Quick Look
- Lewis Hamilton hat nach einem harten Manöver im Rennen seinen Ferrari-Teamkollegen Charles Leclerc scharf kritisiert und ein klärendes Gespräch angekündigt.
- Leclerc wies die Vorwürfe zurück, während Teamchef Frédéric Vasseur beiden Fahrern mangelnden Respekt vorwarf.
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Why It Matters
Lewis Hamilton und Charles Leclerc kollidierten während eines Rennens im Kampf um die Positionen.
Was war passiert?
Hamilton hatte erstmals im Ferrari die Pole-Position für das Rennen geholt, Leclerc startete von Rang drei. Beim Start schob Leclerc sich an Position zwei, auch Max Verstappen kam gut weg und fuhr von Platz fünf auf den dritten Rang. In der vierten Kurve attackierte Leclerc den in Führung liegenden Hamilton, Hamilton bremste zu hart, rutschte raus und wurde von Verstappen überholt. Leclerc kürzte dagegen ab und kam als Erster zurück auf die Strecke. Er wurde dafür mit einer Fünf-Sekunden-Strafe belegt. Die konnte Hamilton aber nicht besänftigen, er beschwerte sich über den Funk mehrfach über Leclerc.
»Der Kerl ist 29 Jahre alt, also glaube ich nicht, dass es am Alter liegt. Ich glaube, es ist eine Frage der Mentalität«, sagte Hamilton nun in Mexiko-Stadt über Leclerc. Der siebenmalige Weltmeister kündigte ein klärendes Vieraugengespräch an. »Wir haben keine Absprachen für die Zusammenarbeit, und ob das von Charles' Seite aus etwas ändern wird, weiß ich nicht«, sagte er. »Aber es muss sich auf jeden Fall etwas ändern.«
Leclerc widerspricht Hamilton
Leclerc beurteilte die Situation anders. »Ich könnte mich natürlich auch darüber ärgern, wie sehr er mich in Kurve eins von der Strecke gedrängt hat. Für mich war er auch am absoluten Limit«, sagte er. »Letztlich haben wir beide in Kurve vier einen Fehler gemacht. Aber ich denke, so ist das eben im Rennsport. Wenn man um den Sieg kämpft, gehört das einfach dazu.«
Hamilton wurde am Ende Zweiter hinter Sieger Max Verstappen. Leclerc verbremste sich bei einem Restart und verpasste als Vierter das Podest. Bei dem Rennen krönte sich Kimi Antonelli zum jüngsten Weltmeister der Formel-1-Geschichte (Hier lesen Sie mehr über den Überflieger ).
Teamchef Frédéric Vasseur ärgerte sich im Anschluss hauptsächlich über den verpassten Sieg. »Wenn man in Kurve vier auf Platz eins oder zwei liegt, kommt einem gar nicht in den Sinn, dass man das Rennen nicht gewinnen könnte«, sagte er. »Wir haben es geschafft, einen Sieg wegzuwerfen. Das ist sehr frustrierend für die 2000 Menschen, die an diesem Projekt arbeiten.« Er warf beiden Fahrern mangelnden Respekt gegenüber dem Rennstall vor. »Natürlich werde ich mit ihnen sprechen müssen«, sagte Vasseur.
What to Watch
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Klärendes Vieraugengespräch zwischen Hamilton und Leclerc
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Open Questions
- Welche Konsequenzen hat das Gespräch für das Team?
- Wie reagiert Ferrari auf die teaminternen Spannungen?



