AI-generated summary
Die Polarstern ist seit ihrer Premierenfahrt am 9. Dezember 1982 im Dienst der Alfred-Wegener-Institut und forscht in der Arktis und Antarktis.
Im blauen Salon der «Polarstern» waren schon Alt-Bundeskanzler Helmut Schmidt und seine Frau Loki zu Gast. So steht es zumindest im Bord-Gästebuch der «guten Stube» des bekannten Forschungseisbrechers, wie das Alfred-Wegener-Institut nun zu einem ganz besonderen Anlass mitteilt. Denn am Abend wird dort auf hoher See gefeiert: zwei Millionen Seemeilen im Dienst der Forschung.
Ein Shanty-Chor, der sich unter den Expeditionsteilnehmenden an Bord gebildet hat, wird eine umgedichtete Version des Liedes «500 Miles» singen. Und Kapitän Felix Kentges und Catalina Gebhardt, wissenschaftliche Fahrtleiterin und Geophysikerin am Alfred-Wegener-Institut, wollen in kurzen Ansprachen von ein paar Highlights der Vergangenheit berichten. In ihrem Heimathafen Bremerhaven wird die «Polarstern» Mitte Oktober zurückerwartet.
«Die stolze Marke von zwei Millionen Seemeilen war am 26. August 2026 um 14:31 Bord- und deutscher Zeit bei 85°05,7'N, 018°57,0'E erreicht», hatte Kapitän Kentges von Bord der «Polarstern» vor wenigen Tagen vermeldet.
Diese Strecke hat das Flaggschiff seit seiner Premierenfahrt am 9. Dezember 1982 zurückgelegt. Mit einer Schiffscrew aus gut 40 Menschen und bis zu 55 Forscherinnen und Forschern, die in internationalen Teams die Meereswelt untersuchen. Zwei Millionen Seemeilen? Wie viele Kilometer sind das? Wie oft um die Erde? Wie weit ist mancher Planet entfernt?
Zum Jubiläum ein paar Vergleiche, Zahlen und Fakten:
Die «Polarstern» ist eine Pendlerin zwischen den Polen: Ihr Einsatzgebiet sind Arktis und Antarktis.
Aktuell erforscht das Schiff die Geologie des Arktischen Ozeans. «Mehrere hundert Meter dicke Sedimentablagerungen am Meeresboden bis zur ozeanischen Erdkruste werden mit geophysikalischen Methoden abgebildet und mit Kerngeräten beprobt», teilt das Institut mit.
In der Antarktis versorgt die «Polarstern» regelmäßig die deutsche Neumayer-Station III mit Betriebsmitteln, wissenschaftlicher Ausrüstung und Proviant.
Die Strecke von zwei Millionen Seemeilen entspricht etwa 3,7 Millionen Kilometern oder 92 Erdumrundungen auf Höhe des Äquators.
Das ist etwa die zehnfache Entfernung von der Erde bis zum Mond (360.000 bis 410.000 Kilometer, je nach elliptischer Umlaufbahn).
Auf diesen Wert wird die «Polarstern» wohl nicht mehr kommen. Mit mehr als 40 Dienstjahren gilt sie zwar weiterhin als zuverlässige Forschungsplattform, doch im Jahr 2030 soll sie durch ein Nachfolgeschiff ersetzt werden.
AI outlook — possibilities, not facts
Die Polarstern wird im Jahr 2030 durch ein Nachfolgschiff ersetzt.
Very likely · Within years

Das Nancy Grace Roman Space Telescope ist erfolgreich vom Kennedy Space Center gestartet. Es soll als Survey-Instrument den Himmel tausendmal schneller durchmustern als Hubble und ergänzt das James-Webb-Teleskop durch seine enorme Datenkapazität.

Die Nasa hat das „Nancy Grace Roman Space Telescope“ vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral aus gestartet. Das mit über vier Milliarden Dollar budgetierte Teleskop soll ab 2027 Exoplaneten und Schwarze Löcher erforschen und ist deutlich leistungsstärker als das Hubble-Teleskop.
Die Nasa hat das Nancy Grace Roman Space Telescope erfolgreich gestartet. Das Teleskop soll ab 2027 Exoplaneten und Schwarze Löcher erforschen und dabei deutlich leistungsstärker als das Hubble-Teleskop agieren. Der Start erfolgte via SpaceX von Cape Canaveral.
Forscher des Northwell Health Feinstein Institutes haben die erste detaillierte anatomische Karte des Vagusnervs erstellt. Mithilfe von KI und Bildgebung wurden Nervenfasern klassifiziert, was die gezielte Behandlung von Krankheiten wie Epilepsie verbessern könnte.
In Deutschland verlieren täglich Hunderte Menschen unter Vollnarkose das Bewusstsein, doch selbst erfahrene Anästhesisten wissen nicht genau, was im Gehirn passiert. Wissenschaftler untersuchen zunehmend die Gehirnaktivität unter Narkose und beobachten Phänomene, die lange als unmöglich galten.

Die Nasa hat ihre Rettungsmission für den Forschungssatelliten „Swift“ abgebrochen. Das unbemannte Schleppraumschiff „Link“ weist Steuerungsprobleme auf. Der Satellit, der Gammablitze erforscht, wird nun voraussichtlich in die Erdatmosphäre stürzen und verglühen.