
Viele Touristen mussten vor den Waldbränden fliehen, die an Frankreichs Atlantikküste wüteten. Jetzt wirbt die Region aktiv um Rückkehrer und gibt Entwarnung für Strände, Campingplätze und Fahrradrouten.
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Die französische Atlantikküste wurde zuvor von verheerenden Waldbränden heimgesucht.
Kaum eine Woche nachdem die französische Atlantikküste von verheerenden Waldbränden heimgesucht wurde, wirbt die Region für eine schnelle Rückkehr der Touristen. Die Wasser- und Luftqualität sei wieder in Ordnung, Strände, Campingplätze und Quartiere seien wieder geöffnet, ebenso wie alle Flughäfen und Bahnhöfe der Region, betonten das Pariser Tourismusministerium und das Departement Gironde. Alle Aktivitäten, Ausflüge und Unternehmungen seien wieder möglich.
Nachdem die Präfektur in Bordeaux am Morgen acht vorsorglich evakuierte und von den Bränden nicht betroffene Campingplätze wieder freigegeben hatte, folgten am Nachmittag weitere Lockerungen. Der Zugang zu Stränden, Freizeit- und Wassersportzentren wurde wieder geöffnet, ebenso wie eine Reihe von Fahrradrouten durch die Region.
»Es ist praktisch wieder eine Rückkehr zur Normalität«, sagte eine Sprecherin des Tourismusverbandes. Ausländische Touristen, auch aus Deutschland, die eine Reise möglicherweise aufgeschoben hatten, fragten inzwischen nach der Lage. »Alles ist offen«, laute die Antwort.
Nur der Zugang zu den konkret von den Bränden betroffenen Gebieten bleibe untersagt, auch wegen der Gefahr umstürzender Bäume. Das Tourismusbüro der Stadt Bordeaux informiert Reiseveranstalter und Touristen im Netz auch auf Englisch über den aktuellen Stand der Dinge. Präzise einsehbar ist, wo es tatsächlich noch Beschränkungen gibt und welche umfangreichen touristischen Bereiche von den Bränden ohnehin nicht betroffen waren.
Unterdessen war die Feuerwehr in etlichen Regionen Frankreichs weiter mit der Bekämpfung von Bränden in der Natur beschäftigt. Wie Innenminister Laurent Nuñez mitteilte, wurden bislang in diesem Jahr 402 Menschen festgenommen, die entweder vorsätzlich oder fahrlässig Brände gelegt haben.
Bei Bordeaux tobte der größte Waldbrand Europas. Wie ihn die Feuerwehrleute erlebt haben, lesen Sie hier .

Dänemark verzeichnete im ersten Halbjahr eine Rekordzahl von 26 Millionen Übernachtungen. Besonders deutsche Urlauber trugen mit über 7,5 Millionen Buchungen zum Anstieg bei, unterstützt durch früher beginnende Sommerferien in deutschen Bundesländern.
Fahrgäste eines ICE in Nordrhein-Westfalen mussten über vier Stunden warten, nachdem ein Baum in die Oberleitung fiel und die Strecke stromlos wurde.

Am Wochenende vom 7. bis 9. August wird aufgrund überlappender Schulferien in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit extrem hohem Reiseverkehr und langen Staus gerechnet. Besonders betroffen sind die An- und Abreiserouten sowie Transitstrecken wie der Gotthardtunnel.
Am Sonntag kam es auf Bayerns Autobahnen, insbesondere A7 und A8, zu erheblichen Staus durch Rückreiseverkehr, Tagesausflügler und Baustellen. Bundesweit registrierte der ADAC über 30 Staus über 10 km. Die Lage entspannte sich ab Sonntagnachmittag.
Deutschlands Autobahnen erlebten seit Freitag lange Staus, verursacht durch die letzten Ferienstarts des Sommers sowie Pendler und Ausflügler. Am Samstagnachmittag beruhigte sich die Lage, doch am Sonntag wird Rückreiseverkehr in Bayern erwartet, besonders auf der A7.

Der ADAC prognostiziert für dieses Wochenende, an dem in Baden-Württemberg und Bayern die Sommerferien beginnen, eines der staureichsten der Saison. Besonders betroffen sind Autobahnen Richtung Alpen, Küsten und Grenzübergänge, verschärft durch Baustellen und Rückreiseverkehr.